Wer wir sind

 
 
Jeanette

 

Mabuse-Verlag. Der andere Blick aufs Gesundheitswesen


Der Mabuse-Verlag ist der einzige deutschsprachige Verlag für Medizin und Gesundheit mit einem klaren politischen Profil. Die Verlagshistorie ist eng mit der Psychiatrie-Reform der 70er Jahre, der Gesundheitsbewegung der 80er Jahre und den Emanzipationsbestrebungen der Pflege in den 90er Jahren verknüpft.

Die Bücher des Mabuse-Verlags sind einer sozialen und humanen Medizin und Pflege verpflichtet. Sie wenden sich nicht nur an Fachkräfte im Gesundheitswesen, sondern wollen allen Interessierten Zugang zum Thema ermöglichen. Der Mabuse-Verlag ist unabhängig und erhält kein Geld von Verlagskonzernen, Kirchen, politischen Institutionen oder der Pharmaindustrie.

Wir veröffentlichen unter anderem Bücher zu folgenden Themen:

  • Kranken- und Altenpflege

  • Menschen mit Behinderung

  • Demenz

  • Gesundheit und Politik

  • Medizingeschichte

  • Pflege

  • Psychiatrie

  • Schwangerschaft und Geburt

 

Ganz besondere Buchprojekte

 
 
Auf diese Bücher sind wir besonders stolz:
 

1984 erarbeitete die „AG Krankenpflegegeschichte“ des Gesundheitsladens Berlin die Ur-Fassung des Standardwerks, das mittlerweile in der 9. Auflage vorliegt. Seit der 2. Auflage 1985 erscheint es im Mabuse-Verlag. Die Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der Pflegegeschichte war damals ein absolutes Novum, und noch heute ist dieses Buch das einzige, das kompakt und umfassend über die Krankenpflege während der Zeit des Nationalsozialismus informiert.

ok_01208Karl-Heinz Pantke: Locked-in

1999 veröffentlicht, steht dieses Buch am Anfang einer langen Reihe von Erfahrungsberichten im Mabuse-Verlag. Es beschriebt nicht nur eindrucksvoll die Perspektive eines für tot Erklärten, sondern zeigt auch, dass das medizinisch Mögliche zu oft am lieben Geld scheitert. Das hat das Profil unserer Erfahrungsberichte geprägt: Sie weisen über das individuelle Schicksal hinaus und eröffnen neue Perspektiven für Betroffene, Angehörige Gesundheitsprofis.

ok_01121Stefan Kolb: Nahrungsverweigerung bei Demenzkranken

Als politisches Projekt profitiert der Mabuse-Verlag insbesondere von AutorInnen, die sich aus der beruflichen Praxis heraus engagieren – für eine Professionalisierung der eigenen Arbeit und für die ihnen anvertrauten PatientInnen und KlientInnen. Ein besonders gutes und erfolgreiches Beispiel ist dieses von einem Krankenpfleger geschriebene Buch, dass sich schon 2004, vor der anhaltenden Konjunktur des Themas Demenz, mit den ethischen Zwickmühlen rund um Nahrungsverweigerung und Sondenernährung befasste.

1416grSchirin Homeier: Sonnige Traurigtage

2006 betraten wir mit diesem Buch absolutes Neuland: „Sonnige Traurigtage“ sprach erstmals Kinder psychisch kranker Eltern als Angehörige an. Der seither anhaltende, außerordentliche Erfolg dieses Buchs liegt aber nicht nur am Thema: Immer wieder lassen sich Journalisten und Käufer von seinem durchdachten Konzept, der Sachkompetenz der Autorin und Ihren charakteristischen, so einfachen wie einfühlsamen Illustrationen begeistern.

ok_01466Tara R. Franke: Was macht eigentlich eine Hebamme?

2007 erschienen, ist dieses Buch schon jetzt einer der bestverkauften Mabuse-Titel aller Zeiten – wir verkaufen ihn schließlich auch in 30er- und 100er-Päckchen. Die Autorin des Bilderbüchleins arbeitet selbst als freiberufliche Hebamme. Und auf diese „Doppelbegabung“ greifen ihre KollegInnen gerne zurück, um kleine und nicht mehr ganz so kleine KlientInnen über ihre Arbeit aufzuklären.
 

Chronik der Ereignisse

 
 
Unsere Marketing-Abteilung hat uns geraten, nicht zu lange Texte auf unsere Website zu stellen. Weil wir von Ihnen so viel positive Rückmeldungen dazu bekommen haben, hören wir in diesem einem Fall nicht auf sie: Unsere legendäre, äußerst ausführliche, ja sich in Details verlierende Chronik finden Sie hier.

 

 
 
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