Demenz wird heute immer noch vorrangig unter dem Aspekt von Krankheit thematisiert. Folglich verstehen wir die Betroffenen vor allem als "Demenzkranke" und halten Mediziner und Pflegekräfte für die primär "zuständige" Personengruppe.
Die Autoren zeigen eine andere Perspektive auf: Sie betrachten die Demenz aus einem zivilgesellschaftlichen Blickwinkel. Im Zentrum steht dabei die Rolle von Menschen mit Demenz als BürgerInnen eines Gemeinwesens. Das Buch lädt zu einer Diskussion über ein "demenzfreundliches" Gemeinwesen ein und gibt Anregungen für Veränderungsprozesse auf lokaler Ebene.
Peter Wißmann ist Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter der Demenz Support Stuttgart gGmbH und stellvertretender Vorsitzender der Aktion Demenz e.V. Reimer Gronemeyer ist Soziologe und Theologe. Er lehrt Soziologie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und ist Vorsitzender der Aktion Demenz e.V. »Dem Buch sind viele professionelle und bürgerschaftliche an dem Thema interessierte Käufer zu wünschen!« (Psych. Pflege heute, 04/2009) »Endlich ein Buch, in dem Veränderungen bei einer Demenz nicht primär als Folge einer Erkrankung definiert und Umgang und Therapie dann dem medizinischen Fachbereich zugeordnet werden. In der Flut der Bücher über Demenz ist es mutig, diese Position einzunehmen.« (Psychotherapie im Alter 2/09) »Ein Buch, das Mut macht und als Handbuch in keiner Sozialstation fehlen sollte.« (Publik-Forum, 09/09)
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