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In der aktuellen Ausgabe

 
 

     Krankheit ist häufig eine reine „Familienangelegenheit“. Ob der jugendliche Sohn unter Depressionen leidet oder die Stiefmutter ein Alkoholproblem hat, das geht in den meisten Fällen jenseits der Familie niemanden etwas an. Diese Situation führt oft dazu, dass Familienmitglieder überfordert sind – obwohl es ausreichend professionelle Hilfsangebote gibt. So pflegen beispielsweise in Deutschland viele Kinder und Jugendliche ein erkranktes Familienmitglied. Welche Herausforderungen sie dabei täglich meis­tern müssen, beschreibt Sabine Metzing.
      Wie Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung aggressivem Verhalten begegnen können, davon erzählt Christian Zechert im Interview. Er hat ein Deeskalationstraining konzipiert, das Betroffene im Alltag unterstützen soll. Katharina Kapsch und Andreas Büscher fragen, wie wohnungslose Menschen Krankheit erleben und welche Rolle die Familie hier spielen kann. Der Artikel von Mary Johanna Fink und Eckardt Johanning macht schließlich deutlich, warum sich der ärztliche Blick auf die Familie lohnt und es in den USA deshalb sogar eine spezielle Facharztausbildung „Family Medicine“ gibt.

Im Schwerpunkt:

• „Man macht es dann“. Kinder als pflegende Angehörige (Sabine Metzing)
• Wohnungslos und krank. Welche Rolle spielt die Familie? (Katharina Kapsch und Andreas Büscher)
• „Familiy Medicine“. Eine spezielle Facharztausbildung in den USA (Mary Johanna Fink)
• Rollentausch. Wenn Kinder bei ihren Verwandten aufwachsen (Joachim Göres)
• „Aus dem Dunkel der Scham ans Licht der Öffentlichkeit“. Deeskalationstraining für Angehörige psychisch erkrankter Menschen – Ein Gespräch mit Christian Zechert (Christoph Müller)
• Familie. Bücher zum Weiterlesen

Zu aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen:

• Geburtshilfe am Limit. Arbeitssituation von Hebammen in deutschen Krankenhäusern (Katja Stahl)
• Ökonomie vor Patientenwohl. Deutscher Ethikrat kritisiert Zustände in Kliniken (Wolfgang Wagner)
• Das gesundheitspolitische Lexikon: Innovationsfonds (Matthias Schrappe)
• Wahl oder Pflicht? Schwangere zwischen Selbst- und Fremdbestimmung (Kirsten Achtelik)
• Nie wieder süchtig? Zur potenziellen Wirkung von Nichtraucher-Apps (Viviane Scherenberg und Katharina Liegmann)
• Was heißt hier Stärkung. Pflege ist noch immer keine Teilhabeleistung (Oliver Tolmein)
• Gesundheit anderswo: Weg mit den Papierfliegern. Eine New Yorker Notaufnahme setzt auf Lean Management (Felix Hoffmann)
• Gestiegene Nachfrage. Ein Jahr Rezeptfreiheit für die „Pille danach“ (Gerd Glaeske)
• Gesundheitsexperten von morgen: Selbsthilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Bedarf und Etablierung tragfähiger Angebote (Heidrun Wolter)
• Besser reich und gesund als arm und krank (Karin Ceballos Betancur)

 
 

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