Aktuelle Ausgabe

 

Dr. med. Mabuse Nr. 224 (6/2016) ist neu erschienen!

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In der aktuellen Ausgabe

 
 

„Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ – dieser Ratschlag scheint heute reichlich veraltet: Bei Schnupfen, Nackenschmerzen oder Magenbeschwerden wird häufig als erstes „Dr. Google“ befragt. Ob in Online-Blogs, Selbsthilfe-Foren, auf Seiten von Zeitschriften oder medizinischen Institutionen – die Fülle an gesundheitsbezogenen Informationen, die man im Internet fin­den kann, ist nahezu unendlich.
    Doch bringt uns dieser neue Zugang zu Wissen wirklich einen Vorteil oder verirren wir uns nicht vielmehr in den Tiefen des Informationsdickichts? Und was machen wir in Situationen, in denen das Internet einmal nicht helfen kann – etwa im Arbeitsalltag in der Klinik oder im Familienumfeld, wenn wir uns um erkrankte Angehörige kümmern müssen?
    Diesen und anderen Fragen gehen unsere AutorIn­nen nach. Sie zeigen, welche Fallstricke sich im Um­gang mit modernen Medien ergeben und welche Kompeten­zen PatientInnen benötigen, um einen gesundheits­­be­zo­genen Nutzen daraus zu ziehen. Darüber hinaus diskutieren sie, welche Verwendungsmöglichkeiten Medien im Gesundheitswesen bieten und sie weisen auf bereits existierende positive Beispiele hin.

Im Schwerpunkt:

• Patentrezept: Medienkompetenz. Ein Weg zur Steigerung der Gesundheitskompetenz
  (Bernard Braun)
• Sprachbarrieren überwinden. Bildsprache als Mittel der interkulturellen Kommunikation
  (Christine Dusdal und Andrea Schiff)
• „Jammertäler und Momente der Hoffnung“. Ein Filmprojekt will Depressionen begreifbar machen
  (Christoph Müller)
• Hilfe für Patienten. „Was hab‘ ich?“ übersetzt Medizinerlatein
  (Beatrice Brülke)
• Real Humans – echte Menschen? Ein interdisziplinäres Gespräch über Roboter, Pflege und Film
  (Sabine Wöhlke und Eberhard Wolff)
• Marketing oder Prävention? Online-Präventionskurse auf dem Prüfstand
  (Viviane Scherenberg)
• Gesundheit und Medien. Bücher zum Weiterlesen

Zu aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen:

• Fremdnützige Forschung an nicht-einwilligungsfähigen PatientInnen –
  Pro: Unverzichtbare Voraussetzung (Gerd Antes)
  Contra: Schutz für vulnerable Gruppen erhalten (Katrin Grüber)
• Aufbruch zu einer neuen Medizin. Eine Tagung zur Psychoneuroimmunologie
  (Sven Eisenreich)
• Finanzielle Belastungen steigen. Arzneimittelkosten und Kassenbeiträge beeinflussen die politische Agenda
  (Wolfgang Wagner)
• Das gesundheitspolitische Lexikon: Nanna Conti (1881–1951)
  (Anja K. Peters)
• Lachen ist die beste Medizin. Humor im Umgang mit psychisch kranken Menschen
  (Jonathan Gutmann)
• Ist schneller wirklich besser? Patientennutzen bei beschleunigter Arzneimittelzulassung
  (Gerd Glaeske)
• Gesundheit anderswo: Kodokushi – einsame Tode. Soziale Isolation und Versuche von lokalen Gegenmaßnahmen in Japan
  (Nils Dahl)
• Reformziele noch unerreicht. Arbeitsbedingungen und Versorgungsqualität in psychiatrischen Kliniken
  (Bernard Braun und Peter Brückner-Bozetti)
• Ein „Viertelchen“ Teilhabe. Kommentar zum Bundesteilhabegesetz
  (Oliver Tolmein)
• Gesundheitsexperten von morgen: Alt und suizidal? Stellenwert des Suizids in der hausärztlichen Betreuung
  (Nina Lingott)
• Besser reich und gesund als arm und krank
  (Karin Ceballos Betancur)

 
 

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