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In der aktuellen Ausgabe

 
 

Inter- oder Transkulturalität sind schon lange keine Begriffe mehr, mit denen sich nur Studierende oder Forschende aus den Geis­tes- und Gesellschaftswissenschaften befassen. Auch im Gesundheitswesen geht es zunehmend darum, die interkulturelle Kommunikation zu stärken, transkulturelle Versorgungskonzepte zu etablieren, kultursensibel zu pflegen oder spezifische Vorlieben und Angewohnheiten von Menschen mit Migrationshintergrund in den
Kran­ken­hausalltag einzubinden.
 Doch was wird eigentlich unter all diesen Schlagworten verstanden? Was ist überhaupt Kultur? Auf welche „frem­den“ Umgangsweisen treffen Gesundheitsberufler in ih­rem Alltag? Und bedeutet Kultursensibilität eigentlich, jeden und jede so zu akzeptieren, wie er oder sie ist?
 Diesen und anderen Fragen gehen unsere AutorIn­nen nach. Neben einem Überblick zur Interkulturalität im deutschen Gesundheitswesen geht es um das Projekt MUIMI aus Karlsruhe, die Möglichkeiten systemischer Beratung im inter­kulturellen Kontext, den Umgang mit Scham in der Geburts- hilfe sowie um den kulturellen Kontext der Medizin aus medizinethnologischer Perspektive.

Im Schwerpunkt:

• Kultur respektieren und befragen. Zur Interkulturalität im deutschen Gesundheitswesen
  (Walter Bruchhausen)
• Gesundheitswissen vermitteln. Projektarbeit mit interkulturellen Gruppen
  (Maria Rave-Schwank)
• Umgang mit Scham. Interkulturelle Herausforderungen in der Hebammenarbeit
  (Maria Zemp)
• Neugier, Respekt und Unterstützung. Systemische Beratung und Therapie im  interkulturellen Kontext
  (Cornelia Oestereich)
• Gesund oder krank? Gedanken zum kulturellen Kontext der Medizin
  (Katarina Greifeld)
• Interkulturalität. Bücher zum Weiterlesen

Zu aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen:

• 40 Jahre Dr. med. Mabuse. Beiträge zum Jubiläum
• Abschaffen statt reformieren. Auswirkungen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes auf die Heime
  (Michael Graber-Dünow)
• Jünger als vor zehn Jahren! Jahreshauptversammlung und 30-jähriges Jubiläum des vdää
  (Nadja Rakowitz)
• Endlich am Ziel? Bundesregierung beschließt letzte Stufe der Pflegereform
  (Wolfgang Wagner)
• Das gesundheitspolitische Lexikon: New Medical Schools
  (Beat Sottas)
• Von Begeisterung und Zweifel. Begegnungen mit anthroposophischer Pflege
  (Hanna Lucassen)
• Der Medikationsplan – optimierungsbedürftig wie die Arzneimittelsicherheit
  (Gerd Glaeske)
• Gesundheit anderswo: Mehr als nur Geburtshilfe. Arbeit von Hebammen in Myanmar
  (Carine Weiss)
• Der Placebo-Effekt. Ein Phänomen, das einem Wunder gleicht
  (Eckart von Hirschhausen)
• Straftaten gegen PatientInnen. Zum Prozess gegen die Hebamme Regina K.
  (Oliver Tolmein)
• Pflegestudium – und dann? Arbeitsmarktsituation und Berufschancen akademisierter Pflegekräfte
  (Ingeborg Löser-Priester)
• Gesundheitsexperten von morgen: Beratung ist notwendig. Familienorientierte Pflege auf der neonatologischen Intensivstation
  (Lydia Bleeker)
• Besser reich und gesund als arm und krank
  (Karin Ceballos Betancur)

 
 

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