Aktuelle Ausgabe

 

Dr. med. Mabuse Nr. 211 (5/2014) ist neu erschienen!

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In der aktuellen Ausgabe

 
 

Pflegende befinden sich in einer wichtigen Schlüsselposition zwischen PatientInnen und ÄrztInnen, die häufig nicht einfach zu meistern ist. Zahlenmäßig sind sie die einflussreichste Berufsgruppe der im Gesundheitswesen Beschäftigten, doch die Gesundheits- und Krankenpflege kämpft nach wie vor darum, nicht (mehr) als „Mädchen für alles“ wahrgenommen zu werden. Nicht unerheblich ist in diesem Zusammenhang die Frage, ob die Pflegeausbildung durch eine Generalisierung gewinnen oder an Eigenständigkeit einbüßen würde. Der Schwerpunkt betrachtet die Rolle der Pflege im Gesundheitswesen und widmet sich neuen Handlungsfeldern, in denen Pflegende künftig eine wichtige Rolle spielen könnten. Ob es Sinn macht, Pflegehandlungen in die Bereiche Cure und Care aufzuspalten, fragen Sabine Bartholomeyczik und Elke Müller. Daneben wird eine Studie zum Nachtdienst im Krankenhaus vorgestellt und die Betreuung von Pflegebedürftigen durch MigrantInnen beleuchtet. Schließlich zeigt ein Blick ins europäische Ausland, wie gute Zusammenarbeit von Pflegenden und ÄrztInnen gelingen kann – das Besondere daran: ein Arzt berichtet.


 
Im Schwerpunkt:


• Die Rolle der Pflege im Gesundheitswesen. Historische Hintergründe und heutige Konfliktkonstellationen (Irmgard Hofmann)

• Pflege im Norden. Erfahrungsbericht eines Hausarztes nach 25 Jahren in Norwegen (Harald Kamps)

• Warum Pflege in Care und Cure zerreißen? Eine Stellungnahme (Sabine Bartholomeyczik und Elke Müller)

• Die Nacht im Krankenhaus. Erkenntnisse aus einer Befragung deutscher Pflegekräfte (Christel Bienstein und Herbert Mayer)

• Potenziale des Pflegeberufes nutzen. Neue Beschäftigungsmöglichkeiten in der Familiengesundheitspflege (Andrea Weskamm)

• Rund um die Uhr einsatzbereit. MigrantInnen als Betreuungskräfte im Privathaushalt (Johanna Krawietz)

• Pflege heute. Bücher zum Weiterlesen
 

Zu aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen:


• Generalistische Pflegeausbildung. Pro: „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört!“ (Frank Weidner).
Contra: Gefahr der Entprofessionalisierung (Ursula Kriesten)

• Hausarzt vs. Krankenkasse. Streit über Honorarforderungen, Termingarantie und Ärztemangel (Wolfgang Wagner)

• „Was führt Sie zu mir?“ Kommunikation als Lernziel im Medizinstudium (Marlene Sator und Jana Jünger)

• Sucht auf Privatrezept. Die Verordnung von Schlafmitteln trägt zur Abhängigkeitsentwicklung bei (Gerd Glaeske)

• Jeder ist sein eigener Pharmazeut. Verwaltungsgerichte geben PatientInnen recht: Cannabis-Eigenanbau muss möglich sein (Oliver Tolmein)

• Gesundheit anderswo: Geburtshilfe interkulturell. Zwei deutsche Hebammen in Ghana und Indonesien (Vanessa Schwake) 

• Gesundheitsexperten von morgen: Gesund in der Pflege. Ein Praxisprojekt zu rückengerechtem pflegerischen Arbeiten
(Christian Assenbrunner, Yvonne Bernwinkler, Stefan Hilliger und Christine Tings)

• Besser reich und gesund als arm und krank. Die Verbesserung des Menschen (Joseph Randersacker)
 

 

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