Kongresse, Fortbildungen, Veranstaltungen

 

1. Juni 2016 in Düsseldorf

Partizipative Qualitätsentwicklung
 

Ein Ansatz in Gesundheitsförderung und Prävention

Partizipation in Gesundheitsförderung und Prävention spielt als Querschnittsthema auch im Kontext von Qualitätsentwicklung eine wichtige Rolle. Deshalb bietet die Veranstaltung dazu eine Einführung. Anhand eines Praxisbeispiels, durch Anwendungs- und Beteiligungsphasen wird der Ansatz von Partizipativer Qualitätsentwicklung in Gesundheitsförderung und Prävention vorgestellt. Einzelne Methoden können praktisch erprobt werden.

Informationen und Anmeldung:
Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
Gesundheitscampus-Süd 9
44801 Bochum
☎ 0234-91 535-0,
poststelle[Klammeraffe]lzg[Punkt]nrw[Punkt]de
www.lzg.nrw.de/service/veranstaltungen

 

 
 

2. Juni 2016 in Frankfurt/Main

Sozialpolitischer Fachtag
 

Auf dem Fachtag des bvkm werden die Referentenentwürfe zum Bundesteilhabegesetz sowie dem Pflegestärkungsgesetz III vorgestellt und im Anschluss vertiefend diskutiert. Am Nachmittag sollen die „Inklusive Lösung“ in der Reform des Sozialgesetzbuches VIII und aktuelle Themen aus der Rechtsprechung (u. a. Grundsicherung und Kindergeld) in den Blick genommen werden.

Information und Anmeldung:
Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. (bvkm)
Brehmstr. 5–7
40239 Düsseldorf
☎ 0211-64 004-0
info[Klammeraffe]bvkm[Punkt]de
www.bvkm.de

 

 
 

3.–5. Juni 2016 in Dresden

Zukunft: Medizin
 

Dr. Robin Youngson, Anästhesist, WHO-Experte auf dem Gebiet der Patientensicherheit und Gründer der internationalen Organisation „Hearts in Healthcare“ setzt sich seit Jahrzehnten für eine Rehumanisierung des Gesundheitswesens ein. Die Veröffentlichung der deutschen Übersetzung seines Buches „Time To Care – How To Love Your Patients And Your Job“ (Mabuse-Verlag) ist ihm ein Anlass, nach Dresden zu kommen. Gemeinsam mit anderen inspirierenden Menschen wird er bei der Veranstaltung in Vorträgen und Workshops Ideen anstoßen, wie jeder Einzelne positive Veränderungen auf den Weg bringen kann, damit Menschlichkeit, Mitgefühl und die Freude am Beruf wieder im Mittelpunkt der Medizin stehen. Ein weiterer Schwerpunkt des Symposiums ist eine Vernetzung lokaler/regionaler Gruppen und Organisationen, die sich mit einer ähnlichen Zielsetzung wie „Medizin und Menschlichkeit“ beschäftigen.

Information und Anmeldung:
Medizin und Menschlichkeit e.V.
kontakt[Klammeraffe]medizinundmenschlichkeit[Punkt]de
www.medizinundmenschlichkeit.de/zm2016

 
 

5.–9. Juni 2016 auf Langeoog

Übergänge zu einer neuen Gesundheitskultur
 

Die 2. Langeooger Woche zur gesunden Entwicklung setzt sich aus verschiedenen Formaten zusammen und zielt auf eine möglichst breite Beteiligung ab. Vormittags gibt es Plenumsveranstaltungen für alle TeilnehmerInnen, nachmittags fortlaufende Entwicklungs- Workshops über drei Tage. Die Auswahl kann bei der Anmeldung getroffen werden.

Information und Anmeldung:
http://gesundheits.de/gesundheit/woge-2016/programm2016

 
 

7.– 8. Juni 2016 in Berlin

Zusammenhänge und Widersprüche
 

Aktuelle Entwicklungen der Pränataldiagnostik und Inklusion

Die Pränataldiagnostik (PND) ist nach wie vor das größte Anwendungsfeld genetischer Diagnostik und gehört inzwischen zur Normalität der Schwangerschaft. Mit der nicht-invasiven Pränataldiagnostik ist erstmals ein Screening für alle Schwangeren möglich, das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die untersuchten genetischen Auffälligkeiten entdeckt. Dies wirft Fragen der ethischen Legitimation auf. Bisher sind die Debatten um die Pränataldiagnostik und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen eher getrennt voneinander verlaufen. Mit dieser Tagung soll einerseits der aktuelle Stand der PND, andererseits die dazu parallel laufenden gesellschaftlichen Entwicklungen einer stärkeren Einbindung von Menschen mit Behinderung dargestellt werden.

Information und Anmeldung:
Institut Mensch
Ethik und Wissenschaft
Stefanie Ackermann
Warschauer Str. 58 A
10243 Berlin
info[Klammeraffe]imew[Punkt]de
www.imew.de/de/veranstaltungen

 
 

9.–11. Juni 2016 in Stuttgart

International Congress for Integrative Health and Medicine
 

Die Medizin steht weltweit vor großen Herausforderungen. Chronische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Allergien nehmen zu. Sinnvolle Lösungen werden sich nur im Dialog finden lassen – integrativ und berufsübergreifend. Auf dem Kongress stellen rund 70 international führende ExpertInnen neue Konzepte und Ergebnisse vor – und zeigen, welche Ansätze in der Praxis überzeugen können. Das Programm fächert spannende Perspektiven, erfolgreiche Best-Practice-Beispiele und wichtige Forschungsergebnisse auf. Dabei ist der Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis immer ein Anliegen. Eingeladen sind Professionelle aus allen Gesundheitsberufen. Die Beiträge der Tagung werden simultan deutsch/englisch übersetzt.

Information und Anmeldung:
Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland e.V. (DAMiD)
Axel-Springer-Str. 54b
10117 Berlin
info[Klammeraffe]icihm[Punkt]org
www.icihm.org

 
 

10.–11. Juni 2016 in Freiburg

Vom Wert des Zuhörens
 

Für eine Kultur der Aufmerksamkeit in der Medizin

In einer Medizin, die sich zunehmend als industrieller Produktions- betrieb versteht, zählt nur das, was sichtbar gemacht, gemessen und belegt werden kann. Durch diese Selektion der Wahrnehmung geraten zentrale Leistungen des Arztes wie die des Zuhörens vollkommen aus dem Blick. Dies führt sukzessive zu einer Entfremdung der Heilberufe von der eigentlichen Erlebniswelt ihrer Patienten. Diesem unheilvollen Trend muss mit einer neuen Aufwertung des Hörens begegnet werden. Das 4. Freiburger Symposium zu den Grundfragen des Menschseins in der Medizin möchte das Zuhören und dessen Wert im medizinischen Kontext in den Mittelpunkt der Tagung stellen. Hierfür werden Ärzte verschiedener Fachrichtungen und Psychotherapeuten mit Philosophen und Theologen in einen Dialog gebracht, um damit neue Erkenntnisse über die therapeutische und zugleich anthropologische Bedeutung des Zuhörens zu ermöglichen.

Information und Anmeldung:
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Sekretariat
Stefan-Meier-Str. 26
79104 Freiburg
☎ 0761-20 35 033
sekretariat[Klammeraffe]egm[Punkt]uni-freiburg[Punkt]de
www.menschsein-medizin.de

 

 
 

10.–12. Juni 2016 in Berlin

Umbrüche – Entwicklungen
 

5. Jahrestagung der D3G

Vertreibung und Flucht, Migration und Bevölkerungszuwachs, sozialer Bewältigungsdruck und politische Gestaltungsprobleme erzwingen Umbrüche und brechen neuen Entwicklungen Raum. Auf der Jahrestagung der D3G sollen diese Umbrüche und Entwicklungen im Mittelpunkt stehen. Daneben geht es um die Positionierungen zum Verhältnis von Einzelpsychotherapie und Gruppenpsychotherapie in der Fachgesellschaft.

Information und Anmeldung:
Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie e. V. (D3G)
Schlangenweg 11 A
34117 Kassel
☎ 0561-20 76 002
info[Klammeraffe]d3g[Punkt]org
www.d3g.org

 

 
 

15.–16. Juni 2016 in Heidelberg

Sucht bewegt – Zugangswege erweitern!
 

29. Heidelberger Kongress des Fachverbandes Sucht e. V.

In Deutschland gibt es ein hochwertiges und differenziertes Versorgungssystem für Menschen mit substanzbezogenen und suchtnahen Störungen. Aufgrund historisch gewachsener Strukturen und unterschiedlicher Zuständigkeiten der Leistungsträger ist es aber auch stark fragmentiert. Gesundheitspolitische Zielsetzung sollte es sein, Betroffene frühzeitig zu erkennen und sie möglichst nahtlos bedarfsgerecht zu beraten und zu behandeln. Auch im Anschluss an eine Entwöhnung sollten sich weiterführende Maßnahmen ohne Verzögerung anschließen. Nur mit einem funktionierenden Schnittstellenmanagement kann die Zusammenarbeit des Suchtkrankenhilfe- und -behandlungssystems mit entsprechenden Kooperationspartnern verbessert werden. Der Kongress soll den Entwicklungs- und Verbesserungsbedarf ebenso aufzeigen wie konkrete Ansätze und Verfahrensweisen.

Information und Anmeldung:
Fachverband Sucht e. V.
Walramstr. 3,53175 Bonn
☎ 0228-26 15 55
service[Klammeraffe]sucht[Punkt]de
www.sucht.de

 

 
 

16.-17. Juni in Dreieich

health entrepeneur
 

3. Kongress für freiberufliche Pflegekräfte
Bundesverband für freiberufliche Pflegefachkräfte (BVfpK e.V.)

Zum Thema „atmen“ werden zahlreiche Vorträge und Workshops angeboten. Ein Schwerpunktthema  ist die außerklinische Beatmung als Entwicklungsfeld für Selbstständige. In den Vorträgen geht es  u.a. um Zeitmanagement für Unternehmer, Kritik- und Risikomanagement für Freiberufler und um Prozessoptimierung im Krankenhaus. Das Workshop-Angebot reicht von Beatmungsformen und die dazugehörige Hygiene bis zum Schmerzmanagement.
Kongressbegleitend findet eine Fachausstellung statt. Für die Teilnahme am Kongress können sich erstmals alle professionell Pflegenden bei einer unabhängigen Registrierungsstelle zentral erfassen und sich Punkte anrechnen lassen.

Information und Anmeldung:
Haus des lebenslangen Lernens
Campus Dreieich
☎ 069-667741-197
kongress@bvfpk.de
www.kongress.aeskulapium.com


 

 
 

17. Juni 2016 in Potsdam

10. Ostdeutscher Neonatologischer Pflegetag
 

Der Fortbildungstag bietet eine Reihe von Vorträgen und richtet sich an Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen und Hebammen. Unter anderem geht es um angeborene Fehlbildungen, Frühchennachsorge in Potsdam, Neugeborenen-Krämpfe, Inkubatortransporte und alternative Lagerungsmöglichkeiten in der Versorgung von Früh- und Reifgeborenen.

Information:
B.F.G.® – Bildungsinstitut Fachbereiche
Gesundheitswesen
Am Katzenberg 3
57258 Freudenberg
☎ 02734-57 27 36
bfg[Punkt]kray[Klammeraffe]t-online[Punkt]de
www.bfg-kray.de

 

 
 

20. Juni 2016 in Berlin

Patientenstiftung
 

Modell für eine starke Patientenstimme im Gesundheitssystem?

PatientInnen sollen eine starke Stimme in unserem Gesundheitswesen erhalten. Dafür benötigen sie für ihre Belange einen verlässlichen Ort, der es ermöglicht, individuelle und kollektive Interessen nachhaltig zu vertreten – ohne den Einfluss ökonomischer Lobbyinteressen. Für all die verschiedenen Aufgaben braucht es eine wirklich unabhängige Institution, die weder unmittelbar noch mittelbar von Politik, Krankenkassen oder Pharmaunternehmen beeinflusst wird. Um diese Ansprüche umsetzen zu können, wird die Gründung einer Patientenstiftung vorgeschlagen. Auf der Veranstaltung soll darüber diskutiert werden – auch um zu klären, unter welchen Voraussetzungen eine solche Stiftung einen zentralen Beitrag zur Stärkung der PatientInnen leisten könnte.

Information und Anmeldung:
Bündnis 90/Die Grünen
Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin
☎ 030-22 75 67 89
info[Klammeraffe]gruene-bundestag[Punkt]de
www.gruene-bundestag.de

 
 

25. Juni 2016 in Bern (Schweiz)

CompHP –
 

Rahmenkonzept für die Lehre und Professionalisierung der Gesundheitsförderung

Die Competencies in Health Promotion (CompHP) beschreiben grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Werte, welche eine gemeinsame Grundlage für alle Rollen in der Gesundheitsförderung bilden. Die Tagung stellt das Rahmenkonzept, welches 2012 von der International Union für Health Promotion and Education herausgegeben wurde, ins Zentrum.

Information und Anmeldung:
www.dach-gf.eu/tagungen/tagung-2016

 
 

30. Juni 2016 in Kassel

Aufsichtspflicht und Haftung in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
 

MitarbeiterInnen in der Begleitung von Menschen mit einer geistigen Behinderung sind sowohl im praktischen als auch im rechtlichen Sinne betreuungs- und aufsichtspflichtig. Im Interesse der Menschen mit Behinderung ist es einerseits die Aufgabe der Fachkräfte, Entwicklungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen und das Selbstbestimmungsrecht zu respektieren. Andererseits bestehen die Befürchtung und auch die reale Gefahr, dass Menschen mit geistiger Behinderung sich selbst oder anderen Schaden zufügen. Ziel des Seminars ist die Erarbeitung von Grundlagen im Haftungsrecht, um die Handlungssicherheit der Fachkräfte zu stärken. Hier geht es u. a. um die Geschäfts- und Deliktfähigkeit, die Verantwortlichkeit im Schadensfall innerhalb einer Einrichtung sowie den Umgang mit Belastungen bei potenziellen Gefährdungen.

Information und Anmeldung:
Bundesvereinigung Lebenshilfe
Raiffeisenstr. 18
35043 Marburg-Cappel
☎ 06421-491-172
christina[Punkt]fleck[Klammeraffe]lebenshilfe[Punkt]de
www.lebenshilfe.de/de/fortbildung/veranstaltungen/

 
 
 
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