Kongresse, Fortbildungen, Veranstaltungen

 

29. September – 1. Oktober 2016 in Saarbrücken

Demenz. Die Vielfalt im Blick
 

9. Kongress der DAlzG

Zum 9. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) sind Demenzerkrankte und deren Angehörige, haupt- und ehrenamtlich in Beratung, Betreuung, Pflege und Therapie Tätige sowie alle Interessierten eingeladen. Der Kongress umfasst in 35 Symposien ein breites Themenspektrum, das von Dia­gnostik, Therapie und Rehabilitation über Angebote für Menschen mit beginnender Demenz, Sexualität, Kommunikation und Teilhabe bis zur politischen Interessensvertretung reicht.

Information und Anmeldung:
Lisa Dinter
Kongress- und Kulturmanagement
Postfach 36 64
99407 Weimar
☎ 03643-24 68-147
lisa[Punkt]dinter[Klammeraffe]kukm[Punkt]de
www.demenz-kongress.de

 
 

5.–7. Oktober 2016 in Berlin

Wissenschaf(f)t nutzen
 

15. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung

Auf dem Kongress diskutieren Experten die jüngsten Ergebnisse der Versorgungsforschung, u. a. zum direkten Nutzen medizinischer Leistungen für Patienten und zu Herausforderungen bei der Bekämpfung von Volkskrankheiten wie Diabetes und Krebs. Besondere Bedeutung gewinnt der Kongress angesichts der Pläne der Bundesregierung, die Versorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung mithilfe des Innovationsfonds qualitativ weiterzuentwickeln.

Information und Anmeldung:
m:con – mannheim:congress GmbH
Ana Toshkova
Rosengartenplatz 2
68161 Mannheim
☎ 0621-41 06 301
ana[Punkt]toshkova[Klammeraffe]mcon-mannheim[Punkt]de
www.dkvf2016.de

 
 

6.–8. Oktober 2016 in Berlin

Sozialpsychiatrie 40.0 – nach der Reform ist vor der Reform
 

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP e. V.)

Seit der Veröffentlichung der Psychiatrie-Enquete im Jahr 1975 erlebt Deutschland eine umfassende Umgestaltung der psychiatrischen Landschaft. Ziel war und ist es, die Situation von Menschen mit einer psychischen Erkrankung maßgeblich zu verbessern. Ist dies gelungen? Welche Anforderungen stellen sich heute an eine Soziale Psychiatrie, und welche Antworten kann diese nach dem Reformprozess der letzten Jahrzehnte auf die komplexer gewordene und werdende Gesellschaft geben? Die Sozialpsychiatrie hat sich gegenwärtig und zukünftig insbesondere vier Herausforderungen zu stellen: soziale Ungleichheit, multikulturelle Gesellschaft, Sozialstaat und Subjekt. Diese und andere Themen werden von ExpertInnen aus Psychiatrie und Sozialwissenschaften aufgegriffen und in den Workshops bearbeitet.

Information und Anmeldung:
DGSP Geschäftsstelle
Zeltinger Str. 9
50969 Köln
☎ 0221-51 10 02
dgsp[Klammeraffe]netcologne[Punkt]de
www.dgsp-ev.de/aktuelle-tagungen/dgsp-jahrestagung-2016.html

 
 

7.–9. Oktober 2016 in Frankfurt am Main

Zeiten: Gestern, Heute und Morgen
 

25. Wissenschaftliche Tagung der Dt. Gesellschaft für Sexualforschung

Die Tagung befasst sich unter anderem mit folgenden Themen: Verhältnis von Sexualwissenschaft und öffentlichem Sexualitäts­diskurs von 1950 bis in die 1970er Jahre; psychoanalytische Betrachtung der Transformationen des Traumas im Schatten des Eichmannprozesses in den 1960er Jahren in Israel; Roboter & Sex, Sexualität und Geschlecht als Schauplätze politischer Auseinandersetzungen.

Information und Anmeldung:
Dorgeist Lektorat & Seminare
Elise-Rüdiger-Weg 15
48147 Münster
☎ 0251-13 21 737
tagungen[Klammeraffe]dgfs[Punkt]info
http://sexualwissenschaft.org/wissenschaftlichen-tagung-der-dgfs-2016-zeiten-gestern-heute-morgen/

 
 

8. Oktober 2016 in Gießen

Die Vielfalt der inneren Bilder zeigen
 

25 Jahre Methode Wildwuchs

Die Arbeit mit inneren Bildern ist wahrscheinlich eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit. Man nimmt an, dass bereits vor 40.000 Jahren Heilkundige damit Kranke behandelten. In den letzten Jahrzehnten hat diese Art zu Heilen wieder Einzug in die westliche Medizin gehalten. Die Wirkung des Unterbewussten wurde zum Gegenstand der Forschung. Vor 25 Jahren hat Angelika Koppe vor dem Hintergrund der Frauengesundheits­bewegung die Methode Wildwuchs entwickelt. Zum Jubiläum lädt der Berufsverband Wildwuchsberatung e. V. Fachpersonen und Interessierte ein.

Information und Anmeldung:
http://www.wildwuchsberatung.eu/25jahre

 
 

12. Oktober 2016 in Frankfurt am Main

Wie ein Fels in der Brandung
 

Resilienztraining

Das Seminar zeigt, wie man durch Resilienztraining die eigene innere Kraft stärken kann, also die Resilienz als Immunsystem der Seele. In Kurzvorträgen und Übungen wird gezeigt, wie das eigene Denken und Handeln aktiv gestaltet werden kann, um Energie produktiv einzusetzen und Herausforderungen souverän zu bewältigen.

Information und Anmeldung:
Selbsthilfe-Kontaktstelle und Servicestelle BürgerInnen-Beteiligung
Sonnemannstr. 3
60314 Frankfurt am Main
☎ 069-55 93 58
service[Klammeraffe]selbsthilfe-frankfurt[Punkt]net
www.selbsthilfe-frankfurt.net

 
 

14. Oktober 2016 in Graz

Case Management – Werte, Ethik und Normen
 

9. Internationale Fachtagung der ÖGCC

Case Management hat sich in den letzten Jahren in Österreich als Lösungsansatz bei komplexen Problemlagen im gesamten Gesundheits-, Arbeits- und Sozialbereich etabliert. Die Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Care und Case Management (ÖGCC) will einen fachlich fundierten Blick auf die dahinter stehenden Werte, Ethik und Normen bieten sowie zum gegenseitigen Lernen und Austausch von Theorie und Praxis anregen.

Information und Anmeldung:
Tagungsbüro der ÖGCC
Andrea Weber
c/o OÖ Gebietskrankenkasse
Gruberstr. 77
A-4021 Linz
office[Klammeraffe]oegcc[Punkt]at
http://oegcc.at/?page_id=731

 
 

14.–16. Oktober 2016 in Tutzing

Hilfe aus dem Netz
 

Hilfe aus dem Netz – das ist für vie­le Menschen Realität. Dabei geht es nicht nur um Wettervorhersage und Routenführung. Es geht auch um Trost und Therapie. Wo sonst vielleicht Barrieren oder die Scheu vor der persönlichen Begegnung den Kontakt erschweren, ist Beziehung nun in Krisenzeiten medial vermittelt möglich. Doch das Netz vergisst nichts. Einmal Geschriebenes/Gesagtes verbleibt im Cyberspace und droht kompromittierend wieder aufzutauchen, wenn Sicherungsmaßnahmen versagen. Was ehemals hilfreich gedacht war, kann gefährlich werden. Die Entwicklung von Online-Medizin und -Psychologie bedarf also der sorgfältigen ethischen Begleitdiskussion.

Information und Anmeldung:
Ev. Akademie Tutzing
Cornelia Spehr
Schloss-Str. 2+4
82327 Tutzing
☎ 08158-251-125
spehr[Klammeraffe]ev-akademietutzing[Punkt]de
www.ev-akademie-tutzing.de

 
 

15. Oktober 2016 in Berlin

Langzeitüberleben im und nach dem Locked-in-Syndrom
 

Fachtagung des Locked-In-Syndrom e. V.

Zu den schwersten Ausprägungen eines Schlaganfalls gehört das Locked-in-Syndrom. Es führt zu einem Ausfall aller motorischen Fähigkeiten. Der Patient ist jedoch bei vollem Bewusstsein. Früher war die Wahrscheinlichkeit, ein derartiges Ereignis zu überleben, ausgesprochen gering. Inzwischen hat sich dies dank des medizinischen Fortschritts geändert. Die Referenten, viele selbst Überlebende eines Locked-in-Syndroms, berichten, wie sie die Krankheit überwunden haben. Überlebende sind in der Regel schwerstgeschädigt. Wie kommen die Menschen mit ihren Einschränkungen zurecht? Welche speziellen Bedürfnisse haben sie? Diesen Fragen sind weitere Vorträge gewidmet.

Information und Anmeldung:
Locked-In-Syndrom e. V.
Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge
Herzbergstr. 79/Haus 30
10165 Berlin
☎ 030-34 39 89 75
pantkelis[Klammeraffe]arcor[Punkt]de
www.locked-in-syndrom.org

 
 

15.–16. Oktober 2016 in Berlin

Psychotherapie von Menschen mit Psychosen – eine existenzielle Erfahrung
 

Professionelle kennen Grenzerfahrung in der Psychotherapie von Menschen mit Psychosen. Diese lassen sich meist nicht vermeiden, aber in Vorträgen wird kaum darüber gesprochen. Solche Erlebnisse sind häufig sehr individuell und nicht selten auch mit Scham und Angst behaftet. Aus diesem Grund sollen sie auf der Tagung Thema sein. Es wurden Vortragende gefunden, die bereit waren und sind, Grenzerfahrungen in Therapieverläufen nicht als Scheitern, sondern als integralen Bestandteil anzunehmen und darüber zu sprechen. Umgang mit Suizidalität, Schweigen, Bedrohung, aber auch die Frage nach der Belastbarkeit der Therapeuten werden thematisiert.

Information und Anmeldung:
Dachverband Deutschsprachiger PsychosenPsychotherapie (DDPP) e. V.
c/o Prof. Dr. Dorothea von Haebler
Stromstr. 1
10555 Berlin
www.ddpp.eu

 
 

20.–22. Oktober 2016 in Alpbach/Österreich

Kongress Essstörungen 2016
 

Ziel des Kongresses ist es, den aktuellen Stand der Forschung, Behandlung und Prävention von Essstörungen und Adipositas darzustellen sowie den wissenschaftlichen und therapeutischen Kontakt zu fördern. Alle Vorträge und Workshops sind für Betroffene, Angehörige und ExpertInnen zugänglich. Im Mittelpunkt steht die Übertragung von Forschungs­ergebnissen und klinischen Erfahrungen in die therapeutische Praxis. Um die Brücke zwischen Essstörungen und Adipositas zu schlagen, wird sich eine Sektion mit aktuellen Ansätzen in der Adipositas-Behandlung befassen.

Information und Anmeldung:
Netzwerk Essstörungen
Templstr. 22
A-6020 Innsbruck
info[Klammeraffe]netzwerk-essstoerungen[Punkt]at
www.netzwerk-essstoerungen.at/kongress16

 
 

25. Oktober 2016 in Bonn

Ärzte ohne Grenzen
 

Informationsveranstaltung

Bei der Infoveranstaltung wird ein Projektmitarbeiter die Organisation vorstellen, Möglichkeiten der Mitarbeit aufzeigen und über seine persönlichen Erfahrungen berichten. Anschließend werden die Fragen der Teilnehmer diskutiert.

Information und Anmeldung:
Ärzte ohne Grenzen
Hauptgeschäftsstelle Deutschland
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin
☎ 030-700 13 00
office[Klammeraffe]berlin[Punkt]msf[Punkt]org
www.aerzte-ohne-grenzen.de

 
 

27.–28. Oktober 2016 in Köln

„Irre verständlich“: Menschen mit Persönlichkeitsstörungen
 

Schwierige Klienten verstehen und unterstützen

Immer wieder haben es Fachkräfte mit KlientInnen zu tun, die sie als besonders erleben. Diese Menschen sind oft schwierig im Umgang. Sie sind nicht bereit, sich zu verändern und suchen die Schuld immer bei anderen. Es sind Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. Doch was sind Persönlichkeitsstörungen und wie äußern sie sich? Im Seminar wird erklärt, wie solche Störungen im Laufe der Entwicklung eines Menschen entstehen und welchen ursprünglichen Sinn sie haben können. Außerdem geht es um die verschiedenen Formen von Persönlichkeitsstörungen, Veränderungsmotivation, Beziehungsarbeit und vieles mehr.

Information und Anmeldung:
BTZ Berufliche Bildung Köln
Veranstaltung & Service
Vogelsanger Str. 193
50825 Köln
☎ 0221-95 44 00-0
www.btz-koeln.de

 
 

27. Oktober 2016 in München

Patientenverfügung und Vorsorgeformen
 

Vortrag

Was passiert, wenn man die eigenen Belange nicht mehr selbst regeln kann, etwa infolge eines Unfalls, einer Erkrankung oder durch Nachlassen der geistigen Kräfte. Wer trifft im Ernstfall Entscheidungen? Wie können eigene Wünsche und Vorstellungen Beachtung finden? Der Vortrag weist auf verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge hin: Vollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.

Information und Anmeldung:
Gesundheitsladen München
Waltherstr. 16a
80337 München
☎ 089-77 25 65
mail[Klammeraffe]gl-m[Punkt]de
www.gl-m.de

 
 

28. Oktober 2016 in Berlin

Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus
 

Immer mehr Patienten im Krankenhaus leiden neben ihrer akuten Erkrankung auch an Demenz. Ihre Versorgung stellt die Mitarbeiter vor neue Herausforderungen. Derzeit ist der Klinikalltag kaum auf Menschen mit Demenz eingestellt, was für Patienten und Mitarbeiter negative Folgen haben kann. Im Themenblock „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“ werden Ergebnisse der ersten Studienreise nach Großbritannien (April 2016) sowie erste Umsetzungsbeispiele in Deutschland vorgestellt. Darüber hinaus gibt es Informationen zur nächsten Studienreise im Frühjahr 2017.

Information und Anmeldung:
g-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen
Alfred-Herrhausen-Str. 50
58455 Witten
☎ 02302-926390
g-plus[Klammeraffe]uni-wh[Punkt]de
www.g-plus.org

 
 

4.–6. November 2016 in Bad Klosterlausnitz

9. Symposion künstlerischer Therapien für Menschen mit Demenz
 

Die Intermedialität des Therapeuten

Das diesjährige Thema, die Intermedialität des Therapeuten, ist der Gegenhorizont zu dem die vergangenen Jahre sich durchziehenden Grundgedanken des interkünstlerischen Angebots für den Patienten. Das Symposion künstlerischer Therapien vergleicht die unterschiedlichen Medien in ihren Wirkungen für die Arbeit mit den Patienten. Die Medien werden in ihrer Spezifität angeschaut ebenso wie in ihrer möglichen Austauschbarkeit oder Kombinierbarkeit.
Fortgeschritten demenzbetroffene Menschen leben bedürfnisorientiert und erhalten sich bei nachlassendem kognitivem Vermögen häufig ein feines Gespür für Stimmigkeiten sinnlich-emotionaler Art. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf mediale und berufsfeldbezogene Grenzen, Zuständigkeiten und Spezialisierungen. Aus der zeitgenössischen Kunst sind das Ineinanderfließen von Materialien und Methoden etwa in der Improvisations- und Performancekunst bekannt. Die grenzüberschreitenden und handlungsorientierten Qualitäten dieser Kunstformen weisen Parallelen zu dementieller Lebenswirklichkeit auf. Die Künstler selbst werden multimedial.
Dieses Jahr soll es um den Therapeuten selbst gehen. Auch künstlerische Therapeuten haben oftmals selbst Zugang zu mehreren Künsten, sind gleichzeitig Musiker, Maler, Poeten, Tänzer, Schauspieler,... Andere Therapeuten fühlen sich nur in einer Kunst zu Hause. Was ist das für ein Gefühl, unbeschwert von Sparte zu Sparte wechseln zu können; was ist es für ein Gefühl, in einer Sparte ganz fremd zu sein. Und wenn der Therapeut sich in vielen Künsten zu Hause fühlt: Was führte dann dazu, in gerade einer Sparte therapeutisch tätig zu werden, in der anderen Amateur zu bleiben und die dritte vielleicht als professioneller Künstler zu betreiben.

Information und Anmeldung:
Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen
Geschäftsstelle der DMVS e. V.
Frau Walburg Schulze
Bahnhofstrasse 31
07639 Bad Klosterlausnitz

036601-93 30 60
buero@musiktherapie-crossen.de
www.almuth.net/netzwerktreffen.html

 
 

10. November 2016 in Berlin

Datenschutz in der Medizin – Update 2016
 

Medizinische Einrichtungen unterliegen nicht nur dem Druck, wirtschaftlich und medizinisch optimal zu arbeiten. Auch die bestehenden Datenschutz-Regelwerke fordern ständig neue Orientierung und  Ausrichtung in den Fachkenntnissen der Beschäftigten und der IT-Technik. Die EU hat inzwischen die EU-Datenschutz-Grundverordnung  veröffentlicht, die ab 25.5.18 in Kraft tritt und sich auch auf den Gesundheitsektor auswirken wird.  Insbesondere Kliniken müssen sich organisatorisch und technisch mit den Gefährdungen der Patientendaten-Beständen beschäftigen, die mit weiterentwickelten Techniken administriert werden und zunehmend gefährdet sind.  Fachleute aus Wissenschaft und Praxis bieten auf der Tagung einen aktuellen Überblick zu den wichtigsten rechtlichen und technischen Änderungen und formulieren  praktische Umsetzungshinweise, insbesondere für Ärzte, Datenschutzexperten medizinischer Betriebe, Klinik-Manager und Fachanwälte Medizinrecht und IT-Recht.

Information und Anmeldung:
Esturias Fachtagungen
Manfred Weitz
Unterriethstr. 35
65187 Wiesbaden
info@esturias.de
www.esturias.de/%C3%BCbersicht-10-11-2016/

 
 

11.–13. November 2016 in Frankfurt/Main

30 Jahre vdää
 

Zukunft der Gesundheitsbewegung

In diesem Jahr feiert der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) sein 30-jähriges Bestehen. Und dieser Geburtstag ist Grund genug für eine besondere Jahreshauptversammlung. Zum Auftakt der Wochenendveranstaltung in Frankfurt am Main wird es am Freitagabend (11. November 2016) um die Zukunft der Gesundheitsbewegung und am Samstag um die des Gesundheitswesens gehen. Für den Freitag wurden befreundete Organisationen aus dem Gesundheitswesen eingeladen, die in kurzen Vorträgen ihre Sicht auf die Bewegung im Gesundheitswesen präsentieren. Zudem spricht Uli Deppe unter dem Titel „Demokratische Medizin als soziale Bewegung“ über die Entstehungsgeschichte des vdää.
Am Samstag werden interessante ReferentInnen zu spannenden Themen aus dem Gesundheitswesen referieren: Prof. David Klemperer (Universität Regensburg) und Dr. Helmut Hildebrandt (Gesundes Kinzigtal) fragen: Was ist gute Medizin? Prof. Gerd Glaeske (Universität Bremen) und Jörg Schaaber (BUKO Pharmakampagne) diskutieren, ob man die Pharma­industrie stoppen kann. Im Anschluss nehmen Grit Wolf (ver.di Betriebsgruppe Charité/
Berlin) und Dr. Peter Hoffmann (Vorstand vdää) die Zukunft der Krankenhäuser in den Blick. Am Nachmittag geht es um Zukunftsfragen, die den vdää selbst betreffen: Wie stellen sich junge Mitglieder ärztliche Opposition vor? Was ist die künftige Aufgabe des vdää?
Zusätzlich werden Workshops zu den folgenden Themen angeboten: Pharmaindustrie: Preispolitik bei hochpreisigen Arzneimitteln; Ärzteopposition heute; Ethik: Forschung an nichteinwilligungsfähigen PatientInnen; Internationales: Freihandel und Gesundheit; Kämpfe im Gesundheitswesen: Was machen wir, was macht der vdää?

Information und Anmeldung:
vdää
Dr. Nadja Rakowitz
Kantstr. 10
63477 Maintal
☎ 06181-43 23 48
info[Klammeraffe]vdaeae[Punkt]de
www.vdaeae.de

 
 

15. November 2016 in Mainz

Datenschutz im Pflegebereich
 

Reha- und Pflegeeinrichtungen stehen nur selten im Fokus des Datenschutzes – obwohl in deren Verwaltungssystemen zahlreiche Gesundheitsdaten verarbeitet werden. Die Pflegebranche muss sich organisatorisch und technisch mit den Gefährdungen der Patientendaten beschäftigen. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis bieten auf der Tagung einen Überblick zu wichtigen rechtlichen und technischen Problembereichen im Datenschutz und formulieren praktische Umsetzungshinweise.

Information und Anmeldung:
Esturias Fachtagungen
Manfred Weitz
Unterriethstr. 35
65187 Wiesbaden
info[Klammeraffe]esturias[Punkt]de
www.esturias.de/%C3%BCbersicht-15-11-2016/

 
 
 
Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Weitere Informationen finden Sie unter den Versandhinweisen.