Public Health, Eugenik und Rassenhygiene in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus

 
Public Health, Eugenik und Rassenhygiene in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus
Hrsg.: Gerhard Baader
Hrsg.: Jürgen Peter
Public Health, Eugenik und Rassenhygiene in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus
Gesundheit und Krankheit als Vision der Volksgemeinschaft
34,95 EUR
lieferbar
Menge Stk.
 
Public Health, Eugenik und Rassenhygiene in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus
250 Seiten
Mabuse
2018
 
Bestellnr.: 202407
ISBN: 9783863214074
 
Inhaltsbeschreibung:
Dieses Buch bündelt Aufsätze zum Schwerpunkt Rassenhygiene in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus.
Bereits in der Gesundheitspolitik der Weimarer Republik und in ersten Konzepten einer "eliminatorischen Rassenhygiene" finden sich Parallelen zur "hygienischen Revolution" im Nationalsozialismus.
Die Autoren zeigen Prämissen für die Vernichtungsstrategien gegen sogenannte "Minderwertige" im Nationalsozialismus und der Entwicklung von Rassenhygiene und Eugenik auf. Sie thematisieren die Frage, inwieweit daraus mentalitätsgeschichtliche Denkstrukturen deutscher Ärzte abzuleiten sind.
Die Beiträge behandeln neben der deutschen Psychiatriegeschichte des 20. Jahrhunderts auch die utilitaristischen Bedingungen zwischen ökonomischer Rationalität und den Morden an Patienten sowie die Notwendigkeit einer anthropologisch fundierten Psychiatrie.

Mit Beiträgen von Gerhard Baader, Alfons Labisch, Jürgen Peter, Ulf Schmidt, Ralf Seidel und Peter Weingart.

Blätterbare Leseprobe:


 
Dieses Buch bündelt Aufsätze zum Schwerpunkt Rassenhygiene in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus.
Bereits in der Gesundheitspolitik der Weimarer Republik und in ersten Konzepten einer "eliminatorischen Rassenhygiene" finden sich Parallelen zur "hygienischen Revolution" im Nationalsozialismus.
Die Autoren zeigen Prämissen für die Vernichtungsstrategien gegen sogenannte "Minderwertige" im Nationalsozialismus und der Entwicklung von Rassenhygiene und Eugenik auf. Sie thematisieren die Frage, inwieweit daraus mentalitätsgeschichtliche Denkstrukturen deutscher Ärzte abzuleiten sind.
Die Beiträge behandeln neben der deutschen Psychiatriegeschichte des 20. Jahrhunderts auch die utilitaristischen Bedingungen zwischen ökonomischer Rationalität und den Morden an Patienten sowie die Notwendigkeit einer anthropologisch fundierten Psychiatrie.

Mit Beiträgen von Gerhard Baader, Alfons Labisch, Jürgen Peter, Ulf Schmidt, Ralf Seidel und Peter Weingart.

Blätterbare Leseprobe:


 
Gerhard Baader
Gerhard Baader, Prof. Dr., ist emeritierter Professor für Geschichte der Medizin beim Institut für Geschichte der Medizin ZHGB Charité - Universitätsmedizin, Berlin Campus Benjamin Franklin. Arbeitsschwerpunkte: Psychiatrie im 19./20. Jahrhundert, Medizin im Nationalsozialismus. Weiterhin ist er stellvertrender Vorsitzender von Child Survivors Deutschland e. V.

 
Jürgen Peter
Jürgen Peter, Dr. Dr., ist Privatdozent der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Nach dem Studium der Politologie, Geschichtswissenschaften, Pädagogik und Medizin Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien, 1994/95 Promotion mit dem Thema "Historikerstreit" in Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main und mit einer Dissertation zur "Rassenhygiene" an der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Habilitation mit einer Monografie zum "Nürnberger Ärzteprozess" an der Universität Frankfurt. Lehrberechtigung für Soziologie und historische Sozialpsychologie.
 
 
 
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