Pflegeheime am Pranger

 
Pflegeheime am Pranger
Michael Graber-Dünow
Pflegeheime am Pranger
Wie schaffen wir eine bessere Altenhilfe?
16,95 EUR
lieferbar
Menge Stk.
 
Pflegeheime am Pranger
172 Seiten
Mabuse
2015
 
Bestellnr.: 202179
ISBN: 9783863211790
 
Inhaltsbeschreibung:
Beschreiben Medienberichte über alarmierende Zustände im Alten- und Pflegeheim nur bedauerliche Einzelfälle? Oder handelt es sich hier um die Spitze des Eisbergs? Was ist dran an den Skandalmeldungen? Und was muss sich wirklich ändern?
Dieses Buch analysiert die Fakten hinter den Skandalen. Es beleuchtet die organisatorische Struktur des Heims, die Schwierigkeiten bei der Personalbemessung, Bürokratisierung in der Pflege und den allgemeinen Trend zur Überregulierung. Manche Neuerung der letzten Jahre hat die Probleme verschärft oder geschaffen, die sie eigentlich bekämpfen sollte. Manches Problem kann in den Heimen nicht gelöst werden, sondern fordert die ganze Gesellschaft heraus.
Das Buch richtet sich an alle, die in Alten- und Pflegeheimen tätig sind, an Auszubildende, Ehrenamtliche sowie an die politisch Verantwortlichen. Es spricht Menschen an, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, einmal selbst in ein Heim zu ziehen oder einen Angehörigen der Obhut eines Heims anzuvertrauen.
Ein Muss für alle, welche die sozialpolitische Dimenesion der Heime verstehen wollen. Zugleich ein leidenschaftliches Plädoyer für eine bessere Altenhilfe.

Eine Qualitätsdiskussion, die vor allem von der Kontroverse um die Pflegenoten geprägt ist, lässt befürchten, dass emanzipatorische Ansätze in der stationären Altenhilfe nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen. Die Bürokraten haben die Oberhand gewonnen. Heute ist es beispielsweise nicht mehr ausreichend, mit einem Bewohner nur zu lachen, denn in der Logik der Bürokraten kann er gar nicht gelacht haben, wenn sein Lachen nicht schriftlich festgehalten wurde. Natürlich muss dabei außerdem der situative Kontext des Lachens nachvollziehbar beschrieben sein.
In dem immer weiter ausufernden Dokumentations- und Kontrollwahn merken wir nicht, dass wir vor lauter Schreiben gar keine Zeit mehr finden, überhaupt noch mit einem Bewohner fröhlich zu sein. Wir wollen scheinbar nicht verstehen, dass wir den pflegebedürftigen Menschen nicht nur die notwendige zwischenmenschliche Zuwendung vorenthalten, sondern zugleich gläserne BewohnerInnen schaffen, die ihrer Privatheit und Intimität beraubt werden. Es wird Zeit, sich wieder auf die Menschen zu besinnen.
(Michael Graber-Dünow)

Rezensionen

»Der Autor ist kein Nestbeschmutzer, sondern zeigt notwendige sozialpolitische Konsequenzen auf, um den Interesse der Pflegebedürftigen gerecht zu werden und eine Pflegekatastrophe zu verhindern. Dieses herausfordernde Buch sollte jeder Ältere, jeder Altenpfleger und jeder Sozialpolitiker lesen.«
(Prof. Dr. Reich Grond, Altenpflege, 10/2015)

»Der Frankfurter Heimleiter Michael Graber-Dünow, der sich immer wieder in sozialpolitischen Diskussionen engagiert, hat mit seinem Buch „Pflegeheime am Pranger“ nun ein Zeichen gesetzt.«
(Christoph Müller, http://www.dfpp.de/index.php/archivdfpp/112-literatur-rezensionen/258-pflegeheime-am-pranger-wie-schaffen-wir-eine-bessere-altenhilfe.html)

»Bei aller Kritik u.a. am System geht Michael Graber-Dünow den Fakten auf den Grund (…) Eine wohltuend unaufgeregte, klare Sicht auf den Stand der Dinge.«
(Carolina Heske, http://www.hcm-magazin.de/klare-sicht-auf-den-stand-der-dinge/150/10658/314774)

»Ich wünsche dem Buch viele Leser. (…) Ein wichtiger Impuls für eine endlich ehrlich zu führende Diskussion.«
(Lucia André, Dr. med. Mabuse Nov. 2015)

»Dieses herausfordernde Buch sollte jeder Ältere, jeder Altenpfleger und jeder Sozialpolitiker lesen.« (E. Grond, Altenpflege 10/2015)

»Nach der Lektüre des Buchs finde ich: ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit. […] EntscheiderInnen im Bereich des Gesundheits- und Pflegewesens sollten das Buch nicht nur lesen, sondern daraus auch Konsequenzen ziehen […].« (U. Borschein, LQ 2/17)

 
Mehr Bücher von Michael Graber-Dünow:
 
Beschreiben Medienberichte über alarmierende Zustände im Alten- und Pflegeheim nur bedauerliche Einzelfälle? Oder handelt es sich hier um die Spitze des Eisbergs? Was ist dran an den Skandalmeldungen? Und was muss sich wirklich ändern?
Dieses Buch analysiert die Fakten hinter den Skandalen. Es beleuchtet die organisatorische Struktur des Heims, die Schwierigkeiten bei der Personalbemessung, Bürokratisierung in der Pflege und den allgemeinen Trend zur Überregulierung. Manche Neuerung der letzten Jahre hat die Probleme verschärft oder geschaffen, die sie eigentlich bekämpfen sollte. Manches Problem kann in den Heimen nicht gelöst werden, sondern fordert die ganze Gesellschaft heraus.
Das Buch richtet sich an alle, die in Alten- und Pflegeheimen tätig sind, an Auszubildende, Ehrenamtliche sowie an die politisch Verantwortlichen. Es spricht Menschen an, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, einmal selbst in ein Heim zu ziehen oder einen Angehörigen der Obhut eines Heims anzuvertrauen.
Ein Muss für alle, welche die sozialpolitische Dimenesion der Heime verstehen wollen. Zugleich ein leidenschaftliches Plädoyer für eine bessere Altenhilfe.

Eine Qualitätsdiskussion, die vor allem von der Kontroverse um die Pflegenoten geprägt ist, lässt befürchten, dass emanzipatorische Ansätze in der stationären Altenhilfe nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen. Die Bürokraten haben die Oberhand gewonnen. Heute ist es beispielsweise nicht mehr ausreichend, mit einem Bewohner nur zu lachen, denn in der Logik der Bürokraten kann er gar nicht gelacht haben, wenn sein Lachen nicht schriftlich festgehalten wurde. Natürlich muss dabei außerdem der situative Kontext des Lachens nachvollziehbar beschrieben sein.
In dem immer weiter ausufernden Dokumentations- und Kontrollwahn merken wir nicht, dass wir vor lauter Schreiben gar keine Zeit mehr finden, überhaupt noch mit einem Bewohner fröhlich zu sein. Wir wollen scheinbar nicht verstehen, dass wir den pflegebedürftigen Menschen nicht nur die notwendige zwischenmenschliche Zuwendung vorenthalten, sondern zugleich gläserne BewohnerInnen schaffen, die ihrer Privatheit und Intimität beraubt werden. Es wird Zeit, sich wieder auf die Menschen zu besinnen.
(Michael Graber-Dünow)

Rezensionen

»Der Autor ist kein Nestbeschmutzer, sondern zeigt notwendige sozialpolitische Konsequenzen auf, um den Interesse der Pflegebedürftigen gerecht zu werden und eine Pflegekatastrophe zu verhindern. Dieses herausfordernde Buch sollte jeder Ältere, jeder Altenpfleger und jeder Sozialpolitiker lesen.«
(Prof. Dr. Reich Grond, Altenpflege, 10/2015)

»Der Frankfurter Heimleiter Michael Graber-Dünow, der sich immer wieder in sozialpolitischen Diskussionen engagiert, hat mit seinem Buch „Pflegeheime am Pranger“ nun ein Zeichen gesetzt.«
(Christoph Müller, http://www.dfpp.de/index.php/archivdfpp/112-literatur-rezensionen/258-pflegeheime-am-pranger-wie-schaffen-wir-eine-bessere-altenhilfe.html)

»Bei aller Kritik u.a. am System geht Michael Graber-Dünow den Fakten auf den Grund (…) Eine wohltuend unaufgeregte, klare Sicht auf den Stand der Dinge.«
(Carolina Heske, http://www.hcm-magazin.de/klare-sicht-auf-den-stand-der-dinge/150/10658/314774)

»Ich wünsche dem Buch viele Leser. (…) Ein wichtiger Impuls für eine endlich ehrlich zu führende Diskussion.«
(Lucia André, Dr. med. Mabuse Nov. 2015)

»Dieses herausfordernde Buch sollte jeder Ältere, jeder Altenpfleger und jeder Sozialpolitiker lesen.« (E. Grond, Altenpflege 10/2015)

»Nach der Lektüre des Buchs finde ich: ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit. […] EntscheiderInnen im Bereich des Gesundheits- und Pflegewesens sollten das Buch nicht nur lesen, sondern daraus auch Konsequenzen ziehen […].« (U. Borschein, LQ 2/17)

 
Michael Graber-Dünow
Michael Graber-Dünow, geb. 1957, ist Dipl.-Sozialarbeiter, staatlich anerkannter Altenpfleger und seit 25 Jahren als Heimleiter in Frankfurt/Main tätig. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zur sozialpolitischen Problematik der Altenhilfe sowie zu Milieutherapie und Kulturarbeit.
 
 
»Der Autor ist kein Nestbeschmutzer, sondern zeigt notwendige sozialpolitische Konsequenzen auf, um den Interesse der Pflegebedürftigen gerecht zu werden und eine Pflegekatastrophe zu verhindern. Dieses herausfordernde Buch sollte jeder Ältere, jeder Altenpfleger und jeder Sozialpolitiker lesen.«
(Prof. Dr. Reich Grond, Altenpflege, 10/2015)

»Der Frankfurter Heimleiter Michael Graber-Dünow, der sich immer wieder in sozialpolitischen Diskussionen engagiert, hat mit seinem Buch „Pflegeheime am Pranger“ nun ein Zeichen gesetzt.«
(Christoph Müller, http://www.dfpp.de/index.php/archivdfpp/112-literatur-rezensionen/258-pflegeheime-am-pranger-wie-schaffen-wir-eine-bessere-altenhilfe.html)

»Bei aller Kritik u.a. am System geht Michael Graber-Dünow den Fakten auf den Grund (…) Eine wohltuend unaufgeregte, klare Sicht auf den Stand der Dinge.«
(Carolina Heske, http://www.hcm-magazin.de/klare-sicht-auf-den-stand-der-dinge/150/10658/314774)

»Ich wünsche dem Buch viele Leser. (…) Ein wichtiger Impuls für eine endlich ehrlich zu führende Diskussion.«
(Lucia André, Dr. med. Mabuse Nov. 2015)

»Dieses herausfordernde Buch sollte jeder Ältere, jeder Altenpfleger und jeder Sozialpolitiker lesen.« (E. Grond, Altenpflege 10/2015)

»Nach der Lektüre des Buchs finde ich: ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit. […] EntscheiderInnen im Bereich des Gesundheits- und Pflegewesens sollten das Buch nicht nur lesen, sondern daraus auch Konsequenzen ziehen […].« (U. Borschein, LQ 2/17)

 
 
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