Das ist doch kein Leben mehr! (E-Book/EPUB)

 
Das ist doch kein Leben mehr! (E-Book/EPUB)
Gerbert van Loenen
Marlene Müller-Haas
Bärbel Jänicke
Das ist doch kein Leben mehr! (E-Book/EPUB)
Warum aktive Sterbehilfe zu Fremdbestimmung führt
12,99 EUR
lieferbar
Menge Stk.
 
Das ist doch kein Leben mehr! (E-Book/EPUB)
Einbandart: E-Book
250 Seiten
Mabuse
2014
 
Bestellnr.: 202216
ISBN: 9783863212162
 
Inhaltsbeschreibung:
Aktive Sterbehilfe schadet der Selbstbestimmung von Kranken und Behinderten mehr als sie nutzt. In den Niederlanden hat sie zu einem gesellschaftlichen Klima geführt, in dem der Lebenswert von Kranken und Behinderten offen infrage gestellt werden kann.
Gerbert van Loenen zeigt, warum: Er erläutert die historischen Debatten zur Legalisierung aktiver Sterbehilfe in den Niederlanden und spricht über die Unmöglichkeit, sie auf einwilligungsfähige Patienten zu beschränken. Er analysiert die nachgewiesenen Fälle unverlangter Sterbehilfe, etwa bei Neugeborenen, und zeigt, dass niederländische Ärzte und Angehörige besonders rasch an der Sinnhaftigkeit lebensrettender Maßnahmen zweifeln.
Differenziert und am konkreten Beispiel belegt sein Buch, dass die Sterbehilfepraxis der Niederlande auf Abwege geführt hat - und dass andere Länder diese Erfahrung beherzigen müssen.

Inhaltsverzeichnis

I
Selbstbestimmung - das ultimative Argument für aktive Sterbehilfe und Beihilfe zur Selbsttötung?

II
Eine lange Geschichte - die niederländische Sterbehilfedebatte zwischen Selbstbestimmung und Mitleid

III
Das Unmögliche möglich machen - Experten unter sich

IV
Die Zustimmung des Patienten - eine klare Grenze?

V
Unverlangte Sterbehilfe in den Niederlanden - die beunruhigenden Fakten

VI
Aktive Sterbehilfe bei Neugeborenen - die Rolle der Ärzte

VII
Kritik an der Sterbehilfe bei Neugeborenen

VIII
Nach der gesetzlichen Regelung - immer neue Streitfragen

IX
Eins nach dem anderen - die Niederlande auf der „schiefen Ebene"?

X
Behandlungsverzicht - normales medizinisches Handeln und der Tod

XI
Niek und ich, oder: Warum dieses Buch geschrieben wurde

XII
Schlechte Ratgeber: Erschöpfung und Verzweiflung

XIII
Das Urteil Außenstehender: unbeteiligt, rational, objektiv?

XIV
Mein Plädoyer: Zurückhaltung und Gelassenheit

ANHANG
Die Argumente, die uns so weit gebracht haben

LITERATUR

Rezensionen

»Ein ernstzunehmendes Plädoyer, das angesichts der Sterbehilfediskussion ergänzend zu den in ›Wie sterben‹ (ID-G 1/13) vorgebrachten Diskussionsbeiträgen aus Hospiz, Ethik und Theologie in größeren Beständen bereitgestellt werden sollte.« (Freya Rickert, ekz.bibliotheksservice, Mai 2014)

 
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Aktive Sterbehilfe schadet der Selbstbestimmung von Kranken und Behinderten mehr als sie nutzt. In den Niederlanden hat sie zu einem gesellschaftlichen Klima geführt, in dem der Lebenswert von Kranken und Behinderten offen infrage gestellt werden kann.
Gerbert van Loenen zeigt, warum: Er erläutert die historischen Debatten zur Legalisierung aktiver Sterbehilfe in den Niederlanden und spricht über die Unmöglichkeit, sie auf einwilligungsfähige Patienten zu beschränken. Er analysiert die nachgewiesenen Fälle unverlangter Sterbehilfe, etwa bei Neugeborenen, und zeigt, dass niederländische Ärzte und Angehörige besonders rasch an der Sinnhaftigkeit lebensrettender Maßnahmen zweifeln.
Differenziert und am konkreten Beispiel belegt sein Buch, dass die Sterbehilfepraxis der Niederlande auf Abwege geführt hat - und dass andere Länder diese Erfahrung beherzigen müssen.

Inhaltsverzeichnis

I
Selbstbestimmung - das ultimative Argument für aktive Sterbehilfe und Beihilfe zur Selbsttötung?

II
Eine lange Geschichte - die niederländische Sterbehilfedebatte zwischen Selbstbestimmung und Mitleid

III
Das Unmögliche möglich machen - Experten unter sich

IV
Die Zustimmung des Patienten - eine klare Grenze?

V
Unverlangte Sterbehilfe in den Niederlanden - die beunruhigenden Fakten

VI
Aktive Sterbehilfe bei Neugeborenen - die Rolle der Ärzte

VII
Kritik an der Sterbehilfe bei Neugeborenen

VIII
Nach der gesetzlichen Regelung - immer neue Streitfragen

IX
Eins nach dem anderen - die Niederlande auf der „schiefen Ebene"?

X
Behandlungsverzicht - normales medizinisches Handeln und der Tod

XI
Niek und ich, oder: Warum dieses Buch geschrieben wurde

XII
Schlechte Ratgeber: Erschöpfung und Verzweiflung

XIII
Das Urteil Außenstehender: unbeteiligt, rational, objektiv?

XIV
Mein Plädoyer: Zurückhaltung und Gelassenheit

ANHANG
Die Argumente, die uns so weit gebracht haben

LITERATUR

Rezensionen

»Ein ernstzunehmendes Plädoyer, das angesichts der Sterbehilfediskussion ergänzend zu den in ›Wie sterben‹ (ID-G 1/13) vorgebrachten Diskussionsbeiträgen aus Hospiz, Ethik und Theologie in größeren Beständen bereitgestellt werden sollte.« (Freya Rickert, ekz.bibliotheksservice, Mai 2014)

 
Bärbel Jänicke
Marlene Müller-Haas
Gerbert van Loenen
Gerbert van Loenen, geb. 1964, ist stellvertretender Chefredakteur der niederländischen Zeitung "Trouw" in Amsterdam. 2000 bis 2004 arbeitete er als Deutschland-Korrespondent in Berlin. Zum Thema des Buches kam er auch durch eigene Betroffenheit: Sein Partner war in den letzten Jahren vor seinem Tod durch eine Hirnverletzung schwerstbehindert. Für die deutschsprachige Ausgabe hat Gerbert van Loenen das Manuskript der 2009 erschienenen Originalausgabe aktualisiert und den Interessen der deutschen LeserInnenschaft angepasst.
 
 
»Ein ernstzunehmendes Plädoyer, das angesichts der Sterbehilfediskussion ergänzend zu den in ›Wie sterben‹ (ID-G 1/13) vorgebrachten Diskussionsbeiträgen aus Hospiz, Ethik und Theologie in größeren Beständen bereitgestellt werden sollte.« (Freya Rickert, ekz.bibliotheksservice, Mai 2014)
 
 
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