Der Frauenleib als öffentlicher Ort

 
Der Frauenleib als öffentlicher Ort
Barbara Duden
Der Frauenleib als öffentlicher Ort
Vom Mißbrauch des Begriffs Leben
19,95 EUR
lieferbar
Menge Stk.
 
Der Frauenleib als öffentlicher Ort
140 Seiten
Auflage: 3
Mabuse
2016
 
Bestellnr.: 01476
ISBN: 9783938304761
 
Inhaltsbeschreibung:
Ein Klassiker zur Debatte um Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch – jetzt neu aufgelegt im Mabuse-Verlag. Die Autorin untersucht, wie die Technik und Gesetzgebung der Nachkriegszeit das Verständnis und das Erleben von Schwangerschaft radikal verändert haben. Der Schwangerschaftstest hat das vermutete Schwangergehen in einen diagnostizierbaren Zustand verwandelt. Und die Visualisierung der Leibesfrucht hat den "öffentlichen Fötus" geschaffen, als dessen "biologisches Umfeld" die Frau sich zu verstehen lernt: So wurde das erwartete Kind zu "einem Leben", das gesellschaftlich als "höchster Wert" schutzbedürftig ist.

Rezensionen

»In der Debatte um Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch ist dieses Buch nicht wegzudenken. Systematisch und hoch spannend!« (Hebammenforum, 10/2008)

 
Ein Klassiker zur Debatte um Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch – jetzt neu aufgelegt im Mabuse-Verlag. Die Autorin untersucht, wie die Technik und Gesetzgebung der Nachkriegszeit das Verständnis und das Erleben von Schwangerschaft radikal verändert haben. Der Schwangerschaftstest hat das vermutete Schwangergehen in einen diagnostizierbaren Zustand verwandelt. Und die Visualisierung der Leibesfrucht hat den "öffentlichen Fötus" geschaffen, als dessen "biologisches Umfeld" die Frau sich zu verstehen lernt: So wurde das erwartete Kind zu "einem Leben", das gesellschaftlich als "höchster Wert" schutzbedürftig ist.

Rezensionen

»In der Debatte um Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch ist dieses Buch nicht wegzudenken. Systematisch und hoch spannend!« (Hebammenforum, 10/2008)

 
Barbara Duden
Barbara Duden ist Historikerin und unterrichtete Sozialwissenschaften an der Leibniz Universität Hannover. Sie arbeitet seit langem zur Geschichte der Sinne, zur Wahrnehmung des Ungeborenen und zur Bedeutsamkeit des Erfahrungswissens von Hebammen. Im Mabuse-Verlag erschien 2007 'Der Frauenleib als öffentlicher Ort'.
Silja Samerski ist Humangenetikerin und Sozialwissenschaftlerin und erforscht die sozialen Folgen von Risikodenken, Gen-Gläubigkeit und professionellem Entscheidungsunterricht. Derzeit arbeitet sie an der Universität Oldenburg zur Geschichte des 'mündigen Patienten'.
Kirsten Vogeler hat in Frankfurt a. M. und in Hannover Physik und bei Barbara Duden Sozialwissenschaften studiert. Sie promovierte in Theoretischer Physik und diskutiert derzeit mit Freunden Fragestellungen, die sich ihr aufdrängen.

 
 
»In der Debatte um Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch ist dieses Buch nicht wegzudenken. Systematisch und hoch spannend!« (Hebammenforum, 10/2008)
 
 
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