Aktuelle Ausgabe

 

Dr. med. Mabuse Nr. 231 (1/2018) ist neu erschienen!

Hinweis zum Download:

 
 
Falls die Umlaute nicht korrekt angezeigt werden, laden Sie die PDF-Dateien bitte herunter und öffnen Sie diese danach erneut.

 
 

In der aktuellen Ausgabe

 
 

Die Gesundheitsversorgung in Deutschland gilt als eine der besten weltweit – dennoch stehen Gesundheitsberufler und PatientInnen täglich vor großen Herausforderungen. ExpertInnen führen als einen der Gründe die Einführung des Fallpauschalensystems DRG an. Seit gut 15 Jahren werden in Krankenhäusern mit den sogenannten Diagnosis Related Groups Leistungen pauschaliert abgerechnet, obwohl es vehemente Kritik vor der vollständigen Ökonomisierung des Gesundheitswesens gab und gibt.
Unter anderem mit diesen Bedenken und weiteren Problemen beschäftigen sich die AutorInnen des Schwerpunkts dieser Ausgabe. Außerdem werden die Bereiche Psychiatrie und Psychosomatik betrachtet, die von Beginn an von den DRGs ausgenommen waren. Ein Erfahrungsbericht aus rund 30 Jahren Pflege gibt Einblicke in die Praxis – mit und ohne DRGs.

Im Schwerpunkt:

• Die Nemesis der Patientenversorgung.
Ein Blick auf das deutsche DRG-System (Günther Jonitz)

• Was kostet Pflege? – Abrechnung von Pflegeleistungen im DRG-System
(Benno Schanz und Tim Plaggenborg)

• Von der „Versorgungslücke“ zum Entlassmanagement. Kontinuierliche Versorgung zwischen stationärem und ambulantem Bereich stärken
(Gerd Glaeske und Carmen Güttner-Scarfone)

• Besondere Bedürfnisse. Medizinische Versorgung von Erwachsenen mit geistiger und Mehrfachbehinderung
(Viktoria Aleshchenkova)

• PEPP als „lernendes System“ – inzwischen auf dem richtigen Weg?
(Renate Schepker)

• „Eigentlich ist es schon zu spät“. Ein Erfahrungsbericht über die Folgen der DRGs für die Pflege (Silvia Habekost)

• Krankenhaus statt Fabrik. Aktionsbündnis gegen das DRG-System

 

Zu aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen:

• Pflegekräfte für Ersteinschätzung –
Pro: Notfall? Spreu vom Weizen trennen (Dominik von Stillfried)
Contra: Triage bleibt eine ärztliche Aufgabe (Markus Mai)

• Auf dem Weg zur Inklusion. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP)
(Franca Liedhegener)

• Alles offen. Nach den Jamaika-Sondierungen ist die Bürgerversicherung
auf dem Tisch (Wolfgang Wagner)

• Das gesundheitspolitische Lexikon: CIRS-NRW.
Ein Critical Incident Reporting System für mehr Patientensicherheit
(Marina Buchmann, Robert Färber, Anke Follmann, Miriam Mauss und Judith Singer)

• Paragraf 219a StGB – eine kaum bekannte Vorschrift im Rampenlicht
(Oliver Tolmein)

• Von starken Schmerzmitteln zum Heroin? (Gerd Glaeske)

• Mit 90 noch in eine WG?
Erfahrungen aus zehn Jahren Birkenhof-Wohngemeinschaft
für Menschen mit Demenz (Norbert Gehlen)

• Gesundheit anderswo:
OP-Einsatz im Bergland. Ein medizinischer Hilfseinsatz im afrikanischen Guinea
(Franz-Ferdinand Henrich)

• Gesundheitsexperten von morgen:
Gesundheits-Apps für Jugendliche. Auswirkungen von Anwendungsprogrammen auf das Gesundheitsverhalten (Esther-Dorothee Petersen und Daniel Mauter)

• Besser reich und gesund als arm und krank
  (Karin Ceballos Betancur)

 
 

Dr. med. Mabuse als E-Paper lesen

 
Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Weitere Informationen finden Sie unter den Versandhinweisen.