Kongresse, Fortbildungen, Veranstaltungen

 

27. September 2017 in Hohenheim

Alle inklusive?!
 

Menschen mit schweren Behinderungen in der Freizeit

Menschen mit Behinderungen haben – wie alle anderen auch – das Recht, gleichberechtigt am kulturellen Leben, an Erholung, Freizeit und Sport teilzuhaben. Ebenso haben sie das Recht, sich am politischen und öffentlichen Leben zu beteiligen. Wie aber sieht der Alltag bislang aus? Wie gelingt die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit schweren Behinderungen in der Freizeit? Wie barrierefrei sind die Angebote? Die Fachtagung will informieren, Impulse setzen und Austausch ermöglichen: zwischen Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen, haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus der Behindertenhilfe, aus Sport, Freizeit und Kultur sowie VertreterInnen aus Politik und Verwaltung.

Information und Anmeldung:
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Geschäftsstelle
Gudrun Leidig
Im Schellenkönig 61
70184 Stuttgart
☎ 0711-16 40 623
gesellschaft[Klammeraffe]akademie-rs[Punkt]de

 
 

28.–29. September 2017 in Regensburg

Jahrestagung der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten
 

Bei der diesjährigen Jahrestagung wird es um Infektionen und Patientengruppen gehen, bei deren Behandlung es Leitlinienempfehlungen gibt. Der Grund ist, dass die Leitlinien oft nicht bekannt sind und damit auch nicht umgesetzt werden. Im Fokus der Tagung stehen drei sensible Patientengruppen: Migranten, Immunsupprimierte und Schwangere.

Information und Anmeldung:
Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
Universität Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg
https://kurzlink.de/DVVJahrestagung2017

 
 

5. Oktober in Neuss

9. Niederrheinischer Pflegekongress
 

Im Fokus des Kongresses steht die Praxis. In den Beiträgen der Pflegeexperten geht es um das Ansehen der Wundversorgung in der Öffentlichkeit und Politik, die Aufgaben und Chancen für die Pflegeberatung durch das PSGII, die Aktualisierung des Expertenstandard Dekubitusprophylaxe, das Günter-Prinzip und wie man seinen inneren Schweinehund motiviert, um Pflegekammern auf Landes- und Bundesebene und dessen Erfahrungen und Ausblicke aus Rheinland-Pfalz sowie um Demenz im Krankenhaus. Im Rahmen der begleitenden Ausstellung werden noch weitere Vorträge und Workshops angeboten.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten am Ende der Veranstaltung eine Teilnahmebescheinigung, auf der auch Fortbildungspunkte der Registrierungsstelle beruflich Pflegender ausgewiesen sind.   

Information:
FOKUS Pflege
Sascha Rehag
Kleinewefersstr. 1
47803 Krefeld
☎ 02151 - 76 77 242
info[Klammeraffe]niederrheinischer-pflegekongress[Punkt]de
www.niederrheinischer-pflegekongress.de

 
 

6. Oktober 2017 in Frankfurt/Main

Pflege – Impulse
 

Hilde Steppe und ihr Einfluss auf die Pflege

Anlässlich des 70. Geburtstagesder Pflegewissenschaftlerin Hilde Steppe (1947–1999) findet an der Frankfurt University of Applied Sciences eine Veranstaltung zu ihren Ehren statt. Die Gedenkveranstaltung wird durch den Verein zur Förderung der historischen Pflegeforschung e. V. und die Sektion Historische Pflegeforschung der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft vorbereitet. Das Tagungsprogramm ist online abrufbar.

Information und Anmeldung (bis 15.9.2017) unter www.dg-pflegewissenschaft.de bzw.
https://kurzlink.de/HildeSteppe

 
 

11. Oktober 2017 in Düren

Einsamkeit und soziale Isolation von Migrantinnen und Migranten
 

16. Fachtagung „Migration & Psychiatrie“

Eine erfolgreiche Integration ist die Grundlage für die seelische Gesundheit von MigrantInnen, die nach Deutschland gekommen sind. Häufig sind sie auf sich gestellt, müssen das Erlebte verarbeiten, ein neues Leben aufbauen. Wenn am Ankunftsort die Ablehnung überwiegt, können Vereinsamung und auch soziale Isolation auftreten.

Information und Anmeldung:
LVR-Klinik Düren
Meckerstr. 15
52353 Düren
☎ 02421-40-0
rk[Punkt]dueren[Klammeraffe]lvr[Punkt]de
www.klinik-dueren.lvr.de

 
 

11. Oktober 2017 in Köln

LebensNarben, LebensKräfte
 

Menschen im Alter traumasensibel begleiten

Der Fachtag der Landesfachstelle Trauma und Leben im Alter NRW soll Ansätze und Beispiele des Gelingens von traumasensibler Arbeit vorstellen, zu einer ressourcen-orientierten Perspektive ermutigen und AkteurInnen ins Gespräch bringen.

Information und Anmeldung (bis zum 22.9.2017 per E-Mail) unter
www.trauma-leben-alter.de/regionalstelle-nordrhein
tagung[Klammeraffe]trauma-leben-alter-nr[Punkt]de

 
 

12. Oktober 2017 in Berlin

E-Mental Health
 

Praktische Einblicke in die Welt internetbasierter Interventionen

Onlinepsychotherapie und E-Mental Health sind in aller Munde, doch was steckt dahinter? Welche technischen Möglichkeiten gibt es? Wie wirken diese Programme? Und wie kann man sie am besten einsetzen? Im Rahmen des diesjährigen Weltkongresses sprechen Wissenschaftler über die Chancen und Risiken von E-Mental Health und geben einen Überblick zur aktuellen Studienlage. Psychiater und Psychotherapeuten berichten von ihren Erfahrungen mit internetgestützten Psychotherapien im Klinikalltag und stellen konkrete Anwendungen vor. Des Weiteren wird die Bedeutung von virtueller Realität für die Behandlung von psychischen Erkrankungen adressiert. Außerdem wird es einen Start-up Slam geben, bei dem sechs innovative Unternehmen ihre Ideen zur digitalen Unterstützung vorstellen werden. Die Veranstaltung richtet sich an Ärzte, Therapeuten und die interessierte Öffentlichkeit.

Information und Anmeldung:

Julia Sander, M. Sc. Psych. Julia Thimm, M.A.
Geschäftsstelle DGPPN e.V. Geschäftsstelle Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Rheinhardtstr. 27B Rheinhardtstr. 27B
10117 Berlin 10117 Berlin
☎ 030-3404 772 37 ☎ 030-2804 18 63
j[Punkt]sander[Klammeraffe]dgppn[Punkt]de thimm[Klammeraffe]seelischegesundheit[Punkt]net
www.dgppn.de www.seelischegesundheit.net

 

 
 

12.–14. Oktober in München

Von der Neutralität zur Parteilichkeit – SystemikerInnen mischen sich ein
 

17. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF

Deutsche Geschichte und aktuelle gesellschaftspolitische Themen haben auch in Beratungs- und Therapieprozessen eine Wirkung. Der Nationalsozialismus, der
2. Weltkrieg und seine weitreichenden Folgen, die Integration von Flüchtlingen, die wachsende Schere zwischen Arm und Reich, aber auch gesundheitspolitische Entwicklungen sind Beispiele dafür.
Die Leitfragen lauten: Wie wirken Geschichte und Politik in unserer Arbeit? Bedürfen kollektive Themen und Traumata kollektiver Möglichkeiten der Bearbeitung? An welchen Stellen berühren historische und politische Einflüsse ethische Leitlinien, etwa in der Begegnung von struktureller Gewalt, Ausgrenzung oder Ungerechtigkeit in Organisationen oder wenn Institutionen mehr von finanziellen Interessen und Machtinteressen geleitet werden als im Interesse der Menschen.
Fachleute aus Soziologie und Gesellschaftspolitik, Systemische Coaches und TherapeutInnen werden referieren und in Workshops miteinander arbeiten.
Für die gesamte Tagung vergibt die PTK Bayern 15 Fortbildungspunkte.

Information und Anmeldung:
Münchner Institut für systemische Weiterbildung (misw)
Reichenhallerstraße 29
81547 München
☎ 089-50 99 99 
info[Klammeraffe]misw[Punkt]eu
www.misw.eu

 
 

14. Oktober 2017 in München

Tragen – Ertragen – Mittragen
 

Fachtag für Menschen, denen beruflich der prä-, peri- oder postnatale Tod von Kindern begegnet

Der frühe Tod des eigenen Kindes ist für alle Eltern ein unfassbares Ereignis. Aber auch das begleitende Fachpersonal lässt ein solches Erlebnis nicht unberührt. Hebammen, Ärzte und Pflegende stehen vor der großen Herausforderung einerseits die Eltern in ihrer Fassungslosigkeit, ihrem Schmerz und vielleicht ihrer Wut gut zu betreuen, andererseits aber auch selbst belastende Erlebnisse und ihre eigenen Gefühle zu verarbeiten. Der Fachtag wird diese herausfordernden Situationen in den Fokus rücken.

Information und Anmeldung:
Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister München e. V.
St.-Wolfgangs-Platz 9
81669 München
☎ 089-48 08 899-0
info[Klammeraffe]ve-muenchen[Punkt]de
www.ve-muenchen.de

 
 

19. –20. Oktober 2017 in Kassel

Soziale Arbeit im Gesundheitswesen
 

Teilhabe sozial denken und gestalten

Der Bundeskongress der Dt. Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) bietet Fachleuten aus Praxis, Forschung und Lehre sowie allen im Gesundheitswesen Beteiligten eine fachliche Diskussions- und Fortbildungsplattform. In zwei Plenarveranstaltungen sowie 31 Foren und Workshops werden aktuelle Entwicklungen der Sozialen Arbeit in unterschiedlichen gesundheitssystemrelevanten Praxisfeldern mit einem (inter-)nationalen Fokus diskutiert. Es sollen Teilhabeaspekte praxis- und forschungsbezogen in den Bereichen somatische/psychiatrische Akutversorgung, Rehabilitation, Sozialpsychiatrie, Suchthilfe, Onkologie, Pädiatrie, Geriatrie, Pflege, Prävention u. Gesundheitsförderung konkretisiert werden.

Information und Anmeldung:
DVSG e. V.
Haus der Gesundheitsberufe
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
☎ 030-39 40 64 540
info[Klammeraffe]dvsg[Punkt]org
www.dvsg-bundeskongress.de

 
 

19.–20. Oktober 2017 in Bad Boll

Zum gesellschaftlichen Umgang mit Gefährlichkeit
 

Ist die psychiatrische Maßregel noch zeitgemäß?

Die Frage nach dem angemessenen Umgang der Gesellschaft mit Menschen, die als gefährlich eingeschätzt werden, ist nicht nur nach dem „Fall Mollath“ hochaktuell. Dies gilt besonders im Blick auf solche psychisch erkrankten Personen, die mit einem schweren Delikt anderen erheblichen Schaden zugefügt haben. Wie lässt sich ihre „Gefährlichkeit“ für die Zukunft überhaupt präzise bestimmen? Wäre es nicht an der Zeit, die seit über 80 Jahren als psychiatrische Maßregel nach § 63 StGB vorgesehene Sanktionsform zeitgemäß so umzugestalten, dass auch die neuen Entwicklungen der Gemeinde-Psychiatrie für diese Menschen genutzt werden können?

Information und Anmeldung:
Ev. Akademie Bad Boll
Akademieweg 11
73087 Bad Boll
☎ 07164-79-0
info[Klammeraffe]ev-akademie-boll[Punkt]de
www.ev-akademie-boll.de

 
 

20.–21. Oktober 2017 in Vogtsburg-Burkheim

Psyche und Körper
 

Damit der Bauch seinen guten Platz in der Mitte findet

Die Wiederentdeckung des „Bauchhirns“, die Bedeutung der Darmbakterien für Stimmung, Persönlichkeit und Gesundheit, die Wirkung von chronischem Stress auf den Darm sind Themen aktueller Forschung. In psychotherapeutischer Begleitung werden bei Störungen/Erkrankungen meist erst langsam die vielfältigen Verbindungen mit dem Leben deutlich. In dem Workshop sollen die Grundlagen der körperlichen und seelischen Verdauung und Integration vorgestellt werden.

Information und Anmeldung:
Das Fortbildungshaus
Mittelstadt 5
79235 Vogtsburg-Burkheim
☎ 07662-59 99 985
kontakt[Klammeraffe]das-fortbildungshaus[Punkt]de
www.das-fortbildungshaus.com

 
 

21. Oktober 2017 in Berlin

100 Jahre Zukunft. Die Mistel in der Krebstherapie
 

Tagung

Seit 100 Jahren wird die Mistel ergänzend in der Integrativen Krebstherapie eingesetzt. Heute ist sie das am besten erforschte komplementärmedizinische Arzneimittel in der Krebstherapie – und trotzdem nicht unumstritten. Ein guter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen: Was kann die Mistel wirklich? Was sagt die Forschung? Antworten gibt es auf der Tagung „100 Jahre Zukunft. Die Mistel in der Krebstherapie“ am 21. Oktober 2017 in Berlin. Best-Practice-Beispiele aus der Integrativen Onkologie werden ebenso wie aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert. Ärzte, Pharmazeuten, Therapeuten, Pflegende und Patienten sind herzlich eingeladen!

Information und Anmeldung:
Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland e. V.
Axel-Springer-Str. 54b
10117 Berlin
☎ 030-28 87 70 94
info[Klammeraffe]damid[Punkt]de
www.100jahrezukunft.de

 
 

27.–29. Oktober 2017 in Tutzing

Hungern bis der Tod kommt?
 

Der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit als ethische Herausforderung

Wenn Menschen nicht mehr leben wollen, wählen sie zunehmend den freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit. Was die einen Sterbefasten nennen, markieren andere als Suizid. Menschen, die dabei begleitet werden wollen, stoßen auf moralische Zweifel bei denen, die ihnen eigentlich beistehen sollen. Unterschiedliche Werte kollidieren.

Information und Anmeldung:
Ev. Akademie Tutzing
Cornelia Spehr
Schloss-Str. 2+4
82327 Tutzing
☎ 08158-251-125
spehr[Klammeraffe]ev-akademietutzing[Punkt]de
www.ev-akademie-tutzing.de

 
 

3.–5. November 2017 in Essen

La Leche Liga Jahreskonferenz
 

Auf der Jahreskonferenz werden sich Stillberaterinnen und Fachpersonal aus ganz Deutschland ein ganzes Wochenende lang fortbilden und vernetzen. Neben den zahlreichen Arbeitskreisen bietet der Hauptvortrag zum Thema „Guter Hoffnung – zu Tode bedroht: Schwangerschaft und Krebs“ von Prof. Dr. Alexander Strauss ein lehrreiches und interessantes Rahmenprogramm.

Information und Anmeldung unter
www.lalecheliga.de/aktuelles/termine/jahreskonferenz

 
 

3.–5. November 2017 in München

Wissen wir, was wir tun?
 

Jahreshauptversammlung und Gesundheitspolitisches Forum des vdää

Die Veranstaltung startet mit einem Vortrag zu Defiziten der medizinischen Versorgung in Haftanstalten. Am Samstag soll ein kritischer Blick auf wissenschaftsbasierte und Alternativ-Medizin geworfen werden: Was ist das Potenzial bzw. die Grenze des Konzepts „Evidence Based Medicine“?
Der Nachmittag ist verschiedenen Workshops gewidmet. Sonntags findet die Mitgliederversammlung des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) statt.

Information und Anmeldung:
vdää Geschäftsstelle
Kantstr. 10
63477 Maintal
☎ 06181-43 23 48
info[Klammeraffe]vdaeae[Punkt]de

 
 

4.–5. November 2017 in Frankfurt/Main

100 Jahre Margarete Mitscherlich
 

In diesem Jahr wäre die 2012 verstorbene Margarete Mitscherlich-Nielsen 100 Jahre alt geworden. An zwei Gedenktagen werden Weg­gefährten, Kollegen und weitere Persönlichkeiten über ihr Leben und Wirken sowie ihre heutige Relevanz nachdenken und reden.

Information und Anmeldung unter
http://margarete-mitscherlich.de/

 
 

10. November 2017 in Bremen

Diversität und gesundheitliche Chancengleichheit
 

9. APOLLON Symposium

Zugangschancen, wohnortnahe Versorgung und schließlich auch Gesundheit selbst, sind höchst ungleich verteilte Güter. Das zeigt sich beispielsweise im Unterschied der Lebenserwartung. Denn längst ist wissenschaftlich erwiesen: Wer arm oder wenig gebildet ist, wird öfter krank und stirbt früher als diejenigen, die verstehen, sich Gesundheitsinformationen zu beschaffen und über finanzielle Ressourcen verfügen. Die Zusammenhänge zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit zu erklären und näher zu diskutieren, ist das Ziel des diesjährigen Symposiums der APOLLON Hochschule.

Information und Anmeldung:
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft
Universitätsallee 18
28359 Bremen
☎ 0800-34 27 655
symposium[Klammeraffe]apollon-hochschule[Punkt]de
www.apollon-hochschule.de

 
 
 
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