Kongresse, Fortbildungen, Veranstaltungen

 

26. Juni in Berlin

Pflege – Roboter – Ethik
 

Ethische Herausforderungen der Technisierung der Pflege

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und es gibt akute personelle und finanzielle Engpässe in der Pflege. Daher setzen Politik und Forschung verstärkt auf Robotik-Projekte, die neue technische Unterstützungsmöglichkeiten versprechen. Auf der Jahrestagung 2019 thematisiert der Deutsche Ethikrat Fragen, die der Einsatz von Robotertechnologien in der (Alten-)Pflege aufwirft.

Information und Anmeldung unter:
Deutscher Ethikrat,
Jägerstr. 22–23,
10117 Berlin,
☎ 030-20 37 02 42,
florian[Klammeraffe]ethikrat[Punkt]org,
www.ethikrat.org

 
 

26.–28. Juni 2019 in Heidelberg

analog – digital: Herausforderungen für die Suchtbehandlung
 

Die Digitalisierung verändert auch das Suchthilfe- und Behandlungssystem. Entwicklungen, Chancen und Risiken sollen beim 32. Heidelberger Kongress des Fachverbands Sucht beleuchtet werden. Leitgedanke ist, dass Digitalisierung nur zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung, des körperlichen und geistigen Wohlergehens eingesetzt werden sollte.

Information und Anmeldung:
https://anmeldung.sucht.de

 
 

27.–29. Juni in Frankfurt am Main

Der nationalsozialistische Krankenmord in Europa
 

mit Vortrag zu Erinnerung an Ernst Klee

Dem Mordprogramm, das die Nationalsozialisten „Euthanasie“ nannten, fielen zwischen 1939 und 1945 nach derzeitigem Kenntnisstand rund 300.000 Menschen zum Opfer: psychisch Kranke und geistig Behinderte, Männer, Frauen und Kinder. Der Krankenmord fand nicht nur in Deutschland statt, sondern war auch Teil der deutschen Kriegsführung in den überfallenen Ländern Europas. Ziel der internationalen Tagung des Fritz Bauer Instituts und der Gedenkstätte Hadamar ist es, die Dimension des NS-Krankenmordes in Europa zu erschließen. Es geht auch um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Mordpolitik in Ost- und Westeuropa, in den annektierten und besetzten Gebieten.
Am 28. Juni 2019 um 18:30 Uhr erinnert Prof. Dr. Walter Pehle im Rahmen der Tagung an Ernst Klee (1942–2013), den „produktiven Außenseiter“ der Zeitgeschichtsforschung, der mehr als 20 Bücher mit einer Gesamtauflage von rund einer halben Million Exemplaren vorgelegt hat. In den 1970/80er-Jahren galt Klees Engagement der Behinderten-Bewegung. Seit Beginn der 1980er-Jahre befasste er sich mit der NS-Zeit. Daraus ist ein umfangreiches publizistisches Œuvre mit richtungweisenden Arbeiten hervorgegangen.

Information und Anmeldung:
Fritz Bauer Institut,
Norbert-Wollheim-Platz 1,
60323 Frankfurt am Main,
☎ 069-79 83 22-40,
info[Klammeraffe]fritz-bauer-institut[Punkt]de

 
 

30. Juni – 4. Juli 2019 auf Langeoog

Gesund leben geht anders – zwischen Wunsch und Wirklichkeit
 

5. WogE-Tagung auf Langeoog

Die 5. WogE 2019 geht den Fragen und Widersprüchlichkeiten nach, die mit einem guten und gesunden Leben zusammenhängen. Gesund leben geht anders – aber wie? Das soll in partizipativen Veranstaltungen diskutiert werden. Die ReferentInnen geben Impulse, die von den TeilnehmerInnen weiterentwickelt werden. In den Workshops geht es um gemeinsames Lernen, Entwickeln und Gestalten in einer wertschätzenden und inspirierenden Atmosphäre.

Alle weiteren Informationen unter
https://gesundheits.de/woge

 
 

4. Juli 2019 in Hannover

Highways to Health?
 

Digitale Prävention und Gesundheitsförderung

Die Digitalisierung hat unverkennbar Einfluss auf den Lebensstil und Gesundheitszustand. Apps, die elektronische Patientenakte und Internet-Sprechstunden werden diskutiert. Prävention und Gesundheitsförderung tasten sich hingegen erst langsam digital voran. Welche Potenziale bietet die Digitalisierung für präventive und gesundheitsförderliche Strategien? Wie können Smartphone, Tablet und Co. sinnvoll als niedrigschwellige, partizipative Instrumente eingesetzt werden?

Information: 
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen,
Fenskeweg 2,
30165 Hannover,
☎ 0511-35 00 05 2,
info[Klammeraffe]gesundheit-nds[Punkt]de,
www.gesundheit-nds.de

 
 

25.–26. Oktober 2019 in Stuttgart

WIR – von Anfang an
 

Interdisziplinärer Kongress zum Thema „Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit“

Vertrauen und Zuversicht schaffen – gemeinsam für Eltern und Kind einstehen: Um diese großen Herausforderungen geht es in Schwangerschaft, Geburt und früher Kindheit. Die Realität sieht oft anders aus. ÄrztInnen und Hebammen sind gestresst, weil zeitlicher und wirtschaftlicher Druck immer dominanter werden und es oft keine klare Rollenverteilung gibt. Fast jedes zehnte Kind wird in Deutschland zu früh geboren, viele Schwangere leiden unter Stress und Ängsten. Sie finden kaum noch Hebammen und GynäkologInnen, die Kreißsäle sind immer öfter überfüllt. Es ist viel Vertrauen verloren gegangen.

Dem soll nun etwas entgegensetzt werden. Beim Kongress „WIR – von Anfang an“ kommen alle Beteiligten an einen Tisch: Frauen-, Kinder- und JugendärztInnen, Hebammen und Eltern. Gemeinsam soll ausgelotet werden, was es braucht, um Vertrauen und Respekt zu stärken. Anhand von Best-Practice-Beispielen und neuen Versorgungsmodellen soll gezeigt werden, welche Lösungen in der Praxis umgesetzt werden können.

Beteiligt sind der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ), die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ), die Filderklinik gemeinnützige GmbH, die Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V. (GAÄD), der Hebammenverband Baden-Württemberg e.V. , das Klinikum Stuttgart, der Verein Mother Hood e.V. und das PädNetzS.

Information und Anmeldung:
https://wir-von-anfang-an.de

 
 
 
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