Aggressives Verhalten in Altenpflegeheimen

Eine Untersuchung von Erscheinungsformen, Einflussfaktoren und Versorgungserfordernissen bei kognitiv beeinträchtigten Menschen in der stationären Versorgung

Norbert Seidl
24,90 €
  • Verlag: Mabuse
  • Umfang: 225 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2010
  • Bestellnummer: 00183
  • ISBN: 9783940529831
  • lieferbar

Aggressionen bei den Nutzern von Langzeiteinrichtungen der stationären Altenpflege sind ein vermehrt auftretendes Phänomen, auf das die Einrichtungen kaum vorbereitet sind. Es wird häufig als Ursache für einen erheblichen Betreuungsaufwand und eine beeinträchtigte Lebensqualität aller Betroffenen genannt.Diese empirische Arbeit geht der Frage nach, wie häufig verbal und oder physisch aggressives Verhalten bei kognitiv beeinträchtigten Bewohnern von Altenpflegeheimen auftritt und welche verhaltenswirksamen Ursachen sich identifizieren lassen. Die Ergebnisse der Arbeit leisten einen theoretisch abgesicherten Beitrag zur Diskussion über Entstehungsfaktoren aggressiven Verhaltens und erweitern das gesundheits- sowie pflegewissenschaftliche Wissen.

 

»Alle, die sich systemtisch mit der gerontopsychiatrischen Pflege beschäftigen, können in dieser Arbeit wichtige Hinweise für die individuelle Pflegeplanung und auch für die Arbeitsorganisation finden.« (www.pflegestufe.info, 03/2011)

»Die Studie und damit das Buch ist lesenswert und sollte von den Verantwortlichen in Einrichtungen der Altenhilfe zur Kenntnis genommen werden.« (www.pflegethemen.de, 03/2011)

»Alles in allem ist dieses Buch von empfehlenswerter hoher fachlicher Qualität, das lediglich Praxisbeispiele aus dem Pflegeheimalltag vermissen lässt.« (www.socialnet.de, 27.05.2011)

 
Norbert Seidl
Norbert Seidl, geb. 1962, absolvierte nach einer Pflegeausbildung und mehrjähriger klinischer Tätigkeit als Krankenpflegekraft das Studium Pflege an der FH Frankfurt. Anschließend arbeitete er im Rheinlandpfälzischen Sozialministerium, Referat „Neue Dienstleistungsberufe“ und als wissenschaftlicher Mitarbeiter der FH Frankfurt. Nach einem Studium der Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld arbeitet er seit 2003 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Er promoviert zum Thema „Selbst- und fremdgefährdendes Verhalten bei Menschen mit Demenz in der stationären Langzeitversorgung der Altenhilfe“.
 
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