Berühmte Frauenärzte in Berlin

Band 2

Hrsg.: Matthias David / Andreas D. Ebert
29,95 €
  • Verlag: Mabuse
  • Umfang: 205 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Bestellnummer: 202349
  • ISBN: 9783863213497
  • lieferbar

Dieses Buch vermittelt anhand von Einzelporträts wegweisender Ärztinnen und Ärzte sowie der Darstellung der wichtigsten Kliniken das spannende Bild der Berliner Frauenheilkunde und ihrer 1844 gegründeten Fachgesellschaft. Obwohl Begriffe wie die "Credésche Augenprophylaxe" oder der "Drei-Männer-Handgriff" allen heutigen Fachleuten bekannt sind, erinnern sich die wenigsten an die Personen, die hinter diesen Begriffen stehen.
Auch der zweite Band von "Berühmte Frauenärzte in Berlin" ist mit zahlreichen historischen Fotografien und Zeichnungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert bebildert, die eindrücklich das Wirken der Persönlichkeiten, die Rezeption ihrer Arbeit sowie die Bedeutung der traditionsreichen Berliner Frauenkliniken dokumentieren.

Im Auftrag der Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie in Berlin (GGGB) anlässlich ihres 175-jährigen Bestehens im Jahr 2019.

Mit Beiträgen von M. David, J. W. Dudenhausen, A. D. Ebert, W. Henrich, E. Keil, H. Kentenich, W. Lichtenegger, W. Pritze, M. T. Schäfer, G. Schmidt (†), E. Tammiksaar und J. Sehouli

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort (Elke Keil)
Einführung (Matthias David, Andreas D. Ebert)

TEIL 1: PERSONEN
Joachim Friedrich Henckel (1712–1779) und die erste Sectio caesarea an der Lebenden in Berlin (Martin T. Schäfer, Andreas D. Ebert, Matthias David)

Die ersten Professoren der Geburtshilfe an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin: Adam Elias von Siebold (1775–1828) und Eduard Casper Jakob von Siebold (1801–1861) (Andreas D. Ebert, Matthias David)

Eduard Arnold Martin (1809–1875) und die Geburt des späteren Kaisers Wilhelm II (Matthias David, Andreas D. Ebert)

Carl Siegmund Franz Credé (1819–1892), der Credésche Handgriff und die Credésche Augenprophylaxe (Andreas D. Ebert, Matthias David)

Rudolf Virchow (1821–1902) und die Entstehung des Begriffs „Myom“ (Matthias David, Andreas D. Ebert)

Robert von Olshausen (1835–1915) und die Anfänge der operativen Frauenheilkunde (Andreas D. Ebert, Matthias David)

August Eduard Martin (1847–1933) und der „Drei-Männer-Handgriff“ bei der Beckenendlagengeburt (Matthias David, Andreas D. Ebert)

Johann Veit (1852–1917) und der Beginn der „Stückchendiagnostik“ in Berlin (Andreas D. Ebert, Matthias David)

Georg Winter (1856–1946) und die Anfänge der „Krebsbekämpfung durch Früherfassung“ in Ostpreußen (Andreas D. Ebert, Matthias David)

Sigmund Freud (1856–1939), Wilhelm Fließ (1858–1928) und Alfred Koblanck (1863–1928): die Psychoanalyse, die Nase und das weibliche Genitale (Matthias David, Andreas D. Ebert)

Ernst Bumm (1858–1925) und sein „Grundriss zum Studium der Geburtshilfe“ (Matthias David, Andreas D. Ebert)

Hermann Johannes Pfannenstiel (1862–1909) und die Einführung des suprasymphysären Faszienquerschnitts (Matthias David, Andreas D. Ebert)

Alfred Dührssen (1862–1933): verkanntes Genie oder egomaner Querulant? (Matthias David, Andreas D. Ebert)

Karl Franz (1870–1926): der „beste Operateur Deutschlands“ (Andreas D. Ebert, Wolfgang Pritze, Matthias David)

Von Wien über Prag nach Berlin: Georg August Wagner (1873–1947) – ein Operateur macht Schule (Andreas D. Ebert, Matthias David)

Max Hirsch (1877–1948) und die Frauenkunde (Matthias David, Andreas D. Ebert)

Benno Hallauer (1880–1943): Eierstocktransplantation, Krebsforschung und Narkohypnose (Matthias David, Andreas D. Ebert)

Ernst Philipp (1893–1961) und seine Nominierung für den Nobelpreis für Medizin und Physiologie 1957 (Andreas D. Ebert, Matthias David)

Zum Wirken von Benno Ottow (1884–1975) in Dorpat, Berlin und Stockholm (Andreas D. Ebert, Erki Tammiksaar, Matthias David)

Hermine Heusler-Edenhuizen (1872–1955): die erste Frauenärztin Deutschlands (Matthias David, Andreas D. Ebert)

TEIL 2: ORTE UND STRUKTUREN
Zur Geschichte der Universitätsfrauenklinik Charlottenburg (Matthias David, Gösta Schmidt (†), Heribert Kentenich)

Die Frauenklinik am Mariendorfer Weg: Von der „Brandenburgischen Hebammenlehranstalt und Frauenklinik“ zur „Städtischen Frauenklinik Neukölln“ (Joachim W. Dudenhausen)

Zur Geschichte des Rudolf-Virchow-Krankenhauses (Matthias David, Gösta Schmidt (†), Jalid Sehouli, Werner Lichtenegger)

Vom Universitätsklinikum Steglitz (UKS) der FU Berlin zum Campus Benjamin Franklin (CBF) der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Andreas D. Ebert)

Die Denkschrift der Puerperalfieber-Commission der Gesellschaft für Geburtshülfe und Gynäkologie in Berlin von 1877 (Matthias David, Andreas D. Ebert)

Die Vorsitzenden der „Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Berlin“ seit ihrer Gründung 1844 bis zum Mai 2018 (Andreas D. Ebert)

Nachwort (Wolfgang Henrich)
Danksagung und Ausblick (Matthias David, Andreas D. Ebert)
Personenregister

 

»Leser*innen mit Interesse an (Medizin-)Geschichte, einschließlich kommender Ärzt*innen-Generationen, bietet dieses Buch detailliertes Hintergrundwissen.« (Impu!se 101/2018)

 
Matthias David
Theda Borde, geb. 1957, Sozialwissenschaftlerin, langjährige Tätigkeit im Internationalen Bildungs- und Beratungszentrum Berlin-Spandau, seit 1996 Public Health Forschungsprojekt zur vergleichenden Analyse dt. und türk. Frauen in der Universitätsfrauenklinik des Virchow-Klinikums Berlin- Wedding. Seit 2010 Rektorin der Alice Salmon Hochschule Berlin.
 
Andreas D. Ebert
Andreas D. Ebert (Jg. 1963) studierte Medizin an der Berliner Charité (Promotion 1990) und Geschichte an der Technischen Universität Berlin (Promotion 1995). 1996 absolvierte er die Facharztprüfung und ging als DFG-Stipendiat an das National Cancer Institute (Bethesda, Maryland, USA). Nach der Habilitation (2000) an der Freien Universität Berlin wurde er 2005 zum Professor ernannt und arbeitet seitdem als Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin im Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin.
 
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