Dieses Handbuch ist das erste praxisorientierte Nachschlagewerk für Familienhebammen in Deutschland. Diese betreuen schwangere Frauen, Mütter und Familien mit gesundheitlichen, medizinisch-sozialen oder psychosozialen Risiken und deren Kinder bis zum vollendeten ersten Lebensjahr. Das Tätigkeitsfeld erfordert Kenntnisse der relevanten Gesetzgebung, institutioneller Möglichkeiten und der (psychosozialen) Entwicklung über die ersten acht Wochen hinaus. Das Handbuch ist aus dem Projekt Keiner fällt durchs Netz am Universitätsklinikum Heidelberg entstanden.
»Das Handbuch bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten und wird Familienhebammen in ihrer praktischen Arbeit ein hilfreicher Begleiter sein, der auf wichtige Fragen Antworten gibt – ein Buch, mit dem wir etwas anfangen können.« (Eva-Maria Chrzonsz, Leiterin der Fortbildung zur Familienhebamme in Hessen) »Den Autoren gelingt es mit diesem Werk ein einführendes Buch in einem hochaktuellen Bereich zu schreiben, der ansonsten von vielen divergierenden Diskussionen lebt.« (socialnet.de/06.09) »Eine gebündelte Informationsquelle, die sowohl während der Qualifizierung zur Familienhebamme als auch begleitend zur praktischen Arbeit hilfreich sein kann.« (Hebammenforum, 07/09) »Ein "Muss" für Familienhebammen und eine Bereicherung für alle anderen Hebammen und Familien aufsuchenden Berufsgruppen!« (Deutsche Hebammenzeitschrift, 08/09)
Daniel Nakhla
Daniel Nakhla, geb. 1978, ist Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Heidelberg und Supervisor im dort angesiedelten Projekt Keiner fällt durchs Netz".
Andreas Eickhorst
Andreas Eickhorst, geb. 1974, ist Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Heidelberg und Koordinator im gleichen Projekt.
Manfred Cierpka
Manfred Cierpka, 1950-2017, war Arzt für Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker, Familientherapeut. 1998 bis 2015 war er Ärztlicher Direktor des Instituts für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie am Universitätsklinikum Heidelberg.
Jahrbuch der Dresdner Akademie für individuelle Geburtsbegleitung 2010
Publisher:
Sven Hildebrandt
Der Geburtsstillstand zählt zu den häufigsten Komplikationen der modernen Geburtshilfe. Zwar lassen sich in den meisten Fällen die blockierenden Umstände überwinden – dennoch führt der Geburtsstillstand immer w
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ieder zur operativen Geburtsbeendigung und ist somit eine wichtige Ursache für peripartale und perinatale Morbidität.Die Autorinnen dieses Bandes zeichnen ein differenziertes Bild der unterschiedlichen Formen und Verläufe von Geburtsstillständen. Sie fragen nach den auslösenden Faktoren bei Mutter, Kind und GeburthelferInnen und stellen Maßnahmen vor, mit denen ein aufgetretener Stillstand überwunden werden kann.