Durch die knappe, präzise Darstellung und die Kombination von Einführungstexten und zentralen Dokumenten wendet sich das Buch in erster Linie an Multiplikatoren der historisch-politischen Bildung. Da hier sämtl
...show alliche Facetten der NS-Euthanasie beleuchtet sowie bislang unveröffentlichte Dokumente präsentiert werden, ist das Buch auch für KennerInnen der Thematik von Interesse.
Menschen mit Demenz sind nach landläufiger Vorstellung alt, pflegebedürftig und hilflos. Das ist ein völlig schiefes Bild.Es wird viel über Menschen mit Demenz gesprochen, aber wenig mit ihnen. Auch und gerade,
...show allwenn es um die Frage geht, wie sie unterstützt werden können. Das ist ein gesellschaftliches Armutszeugnis.In diesem Buch ergreifen Menschen mit Demenz das Wort. Sie artikulieren Wünsche und Forderungen, an das unmittelbare soziale Umfeld und an die Gesellschaft. Auch Stimmen aus Ländern, in denen bereits eine organisierte Selbstvertretung von Menschen mit Demenz existiert, wurden in den Band aufgenommen.Ein inspirierendes und aufrüttelndes Buch. Es wird seinen Beitrag leisten, dass zukünftig mehr Menschen mit Demenz mitreden, wenn es um ihre Belange geht.
Es gibt alte Menschen, die die Pflege massiv abwehren und ihre Angehörigen oder Helfer vor große Probleme stellen. Es gibt MitarbeiterInnen und Angehörige, die – meist aus Überforderung – Grenzen überschreiten,
...show alldie nicht überschritten werden dürfen. Die Beiträge des Gütersloher Gerontopsychiatrische Symposiums untersuchen, an welchen Stellen im Alter und in der Altenpflege Gewalt sichtbar wird, wo sie vermeidbar ist und wie wir durch unser Handeln dazu beitragen können, Gewalt zu minimieren.
Berufliche Emanzipation und Professionalisierung des Pflegeberufes wird sich in Deutschland nur in direkter Auseinandersetzung mit der ärztlichen Profession ereignen.Der Autor kommt in seiner empirischen Unters
...show alluchung auf somatischen Krankenstationen mit verschiedenen Erhebungsmethoden unter anderem zu dem Ergebnis, daß die Pflegenden im großen und ganzen mit ihren beruflichen Aufgaben zufrieden und nicht überlastet sind. Auffallend ist jedoch, daß immer jene Elemente der Tätigkeit Unzufriedenheit und Belastungserleben erzeugen, die nur in der Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten durchzuführen sind.Mit Hilfe dieser Studie lassen sich sehr genau die Punkte und Probleme identifizieren, bei denen mit den Methoden des Qualitätsmanagements Lösungen vor Ort gefunden werden können, die Chancen für eine berufliche Emanzipation in der Pflege bieten.
Die Autorin hat die Einstellungen von ärztlichen und pflegenden Mitarbeitern zur Aktiven Sterbehilfe an Wachkomapatienten untersucht. Über die Hälfte der Befragten votierte für eine Veränderung der Gesetzeslage
...show allin Deutschland nach niederländischem Vorbild und damit für die Legalisierung der Aktiven Sterbehilfe.Eine deutliche Mehrheit hielt es unter bestimmten Umständen für gerechtfertigt, das Leben eines Menschen im Wachkoma aktiv zu beenden. Die Befürwortung war jeweils signifikant häufiger bei Untersuchungsteilnehmern, die jünger waren, Berufsanfänger, konfessionslos, mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden, aus den neuen Bundesländern stammend oder geschieden.
Leben, wo andere Urlaub machen – immer mehr europäische Senior:innen scheinen dieses Motto ernst zu nehmen und entscheiden sich für einen dauerhaften oder zeitweisen Ruhesitz an einem frei gewählten Ort, zumeis
...show allt in wärmeren Ländern.In Anbetracht dessen beleuchtet Andreas Fischer die Altersmigration deutscher Ruheständler:innen in die südtürkische Region Alanya – ein bisher wenig erforschtes Einwanderungsgebiet. Basierend auf qualitativen Interviews untersucht er die Motive, Lebensrealitäten sowie Herausforderungen der ausgewanderten Menschen und ergänzt sie durch die Perspektiven lokaler Expert:innen und Dienstleister:innen. Das Buch leistet so einen wichtigen Beitrag zur internationalen Altersmigrationsforschung und liefert Impulse für Politik und Gesellschaft.
Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz haben sich in den vergangenen Jahren etabliert. Zu den wesentlichen Merkmalen dieser selbstverwalteten Wohnformen gehört die aktive Beteiligung der A
...show allngehörigen: Sie organisieren das Zusammenleben in geteilter Verantwortung mit einem Vermieter und einem ambulanten Pflege- bzw. Betreuungsdienst.Die vorliegende Studie befasst sich mit Motiven und Einstellungen von Angehörigen bei der Entscheidung für eine ambulante Pflege-WG sowie mit deren Bedeutung für die Organisation von WG-Abläufen. Die Ergebnisse öffnen den Blick auf bislang in der Fachliteratur wie in der Praxis wenig beachtete Potenziale und daraus resultierende Perspektiven für zukünftige WG-Gründungen und gibt Impulse für Initiatoren, Projektleiter und Angehörige.Blätterbare Leseprobe:
Das Selbständigkeitsniveau alter Menschen ist entscheidend von lebensweltlichen Dimensionen geprägt. Auf Grundlage alter(n)stheoretischer Erkenntnisse werden die Zusammenhänge von sozialer Kompetenz, Wohnsituat
...show allion, Gesundheit und Krankheit sowie Pflegebedürftigkeit im Kontext von Defizit- und Kompetenzorientierung entwickelt. Entgegen der allgemein stark ausgeprägten medizinischen und therapeutischen Orientierung geriatrischer Angebote wird hier die Dimension des Sozialen in den Vordergrund gestellt.
Während eines Forschungsaufenthaltes in Indien erleidet die Ethnologin Birgit Sutarna eine lebensgefährliche Gehirnblutung. Ursache ist ein geplatztes Aneurysma (sackförmige Ausstülpung eines Blutgefäßes). Ihre
...show allFreundin kommt für zwei Monate nach Indien und begleitet sie durch Todesangst, Hoffnung und Schmerzen. In ihrem Buch schildern beide eindrücklich, wie sie diese außergewöhnliche Situation und auch die Zeit danach erlebt haben.
Die Autoren stellen die geschichtliche Entwicklung der deutschen pharmazeutischen Industrie und ihre Stellung auf dem Weltmarkt dar. Sie untersuchen die Sortimentspolitik in ausgewählten Entwicklungsländern und
...show allgreifen die aktuellen Probleme der Arzneimittelversorgung in der Dritten Welt auf.
Die Studie bilanziert, ausgehend von den Grundideen der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO), ein knappes Jahrzehnt arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung in der Bundesrepublik. Im Mittelpunkt
...show allsteht die Analyse praktischer Erfahrungen mit neuen Ansätzen betrieblicher Gesundheitspolitik. Die Streichung der Gesundheitsförderung aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen zum 1. Januar 1997 durch das Beitragsentlastungsgesetz bedeutet keinesfalls das Ende der betrieblichen Gesundheitsförderung. Aber es muß über veränderte Rollen für die Akteure in der arbeitsweltbezogenen Gesundheitsförderung nachgedacht werden.
Dem Werdegang der Psychiatrie in diesem Jahrhundert sind unzählige Menschen zum Opfer gefallen. Sei es, daß sie als 'Erbkranke' durch Zwangssterilisation verstümmelt, als Psychopathen in die nationalsozialistis
...show allchen Konzentrationslager überwiesen oder als 'Lebensunwerte' ermordet wurden.Und eben diese oft grausamen Kapitel ihrer Vergangenheit will die heutige offizielle Psychiatrie nicht wahrhaben, nicth als Teil ihrer Geschichte begreifen, sie sind vergessen, werden verleugnet. Die Mauer des Schweigens gegenüber dem Leiden und Sterben vieler Menschen scheint ausgesprochen stabil.Unsere politische und moralische Pflicht gegenüber den Opfern der Psychiatrie ist es, dieses Schweigen zu durchbrechen. Soll das Leiden so vieler Menschen nicht völlig sinnlos gewesen sein, so muß es für uns zur Verpflichtung werden, die Geschichte der Psychiatrie zu begreifen, zu klären, welche Strukturen, welche Praxis und welche Theorie das Grauen möglich machten. Nur so werden wir in der Lage sein, zu sehen, was sich heute entwickelt, fähig sein, unsere Position in und gegen diese Wissenschaft zu bestimmen. Denn schon wieder werden in Gestalt der "Wehrpsychiatrie" neuerliche Grauen vorprogrammiert.
Das vorliegende Curriculum für die schulische und praktische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege setzt das problemorientierte Lernfeldkonzept (13 Lernfelder mit insgesamt 45 Lernsituationen) für di
...show alle schulische Ausbildung im Rahmen eines Spiralcurriculums um. Dabei bezieht es sich auf die neuen gesetzlichen Grundlagen und wendet diese wissenschaftlich fundiert an. Die Lernsituationen sind genau beschrieben und in Kompetenzen und Inhalten ausgewiesen.Das praktische Curriculum beruht auf berufspädagogisch begründeten Lerngegenständen. Es berücksichtigt in angemessener Form die aktuelle Situation des Lernstandortes. Vorschläge für die Durchführung der schriftlichen Abschlussprüfung und ausgewählte Lern- und Arbeitsaufgaben helfen dabei, die Lernerfolge der Schülerinnen und Schüler pädagogisch sinnvoll zu überprüfen.Das Curriculum ist ein verständliches und praxisnahes Handbuch für alle Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, die auf der Suche nach Anregungen für ihre eigene Curriculumsentwicklung sind. So können die beschriebenen Lernsituationen als Fallbeispiele auch im Rahmen anderer Curricula flexibel verwendet werden.
Die Herausgeber und die Studierenden des Lehramtes für berufliche Schulen der Universität Hamburg haben das Leben mit einer Demenz zwei Semester lang ins Zentrum der theoretischen Seminararbeit gestellt, ein Le
...show allrnfeld geplant und vier Lernsituationen fachdidaktisch ausgearbeitet.Dieser Band eröffnet Lehrenden für Pflegeberufe einen kulturkritischen Blick auf die Demenz und führt sie in die berufsdidaktischen Grundlagen des Strukturgitteransatzes für die Pflege ein. Ein schulpraktisch erprobtes Unterrichtssetting wird vorgestellt, seine Realisierbarkeit erläutert und fachwissenschaftlich reflektiert.
Ja zum Leben mit Demenz in gemeinsamer Verantwortung. Diese Auffassung eint Angehörige, Pflegende, (Pflege-)WissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus unterschiedlichen beruflichen Hintergründen in den hier versa
...show allmmeltern Beiträgen. Das Feld Demenz in seinen politischen, gesellschaftlichen, helfenden und persönlichen Dimensionen erfordert kreative Antworten. Diese sind nur interdiziplinär und in Zusammenarbeit mit den Betroffenen und ihren Familien zu erreichen. Das Buch wendet sich an Pflegende und pflegende Angehörige, PflegewissenschaftlerInnen, SozialpolitikerInnen, MedizinerInnen sowie Angehörige sozialer Berufe. Die Beiträge werden durch einen ausführlichen Informationsteil ergänzt.
Demenz wird heute immer noch vorrangig unter dem Aspekt von Krankheit thematisiert. Folglich sind die Betroffenen vor allem Demenzkranke und Leitdisziplinen die Medizin und die (berufliche) Pflege. Die Autoren
...show allzeigen eine andere, eine weitergehende Perspektive auf. Sie betrachten die Demenz aus einem zivilgesellschaftlichen Blickwinkel. Zentrale Frage ist die Rolle von Menschen mit Demenz als Bürger eines Gemeinwesens. Wie kann das Thema Demenz in die Mitte der Gesellschaft geholt und entdämonisiert werden?Das Buch lädt zu einer Diskussion über ein demenzfreundliches Gemeinwesen ein und gibt Anregungen für Veränderungsprozesse auf lokaler Ebene.
Nichts ist so beständig wie der Wandel! Kontinuierlichen Wandel als Wesensmerkmal zu erkennen ist das eine, die daraus resultierenden Führungs- und Managementaufgaben, -ansätze und -instrumente zu identifiziere
...show alln und wahrzunehmen das andere, weitaus schwierigere Problem.Das Buch will Fach-, Leitungs- und Führungskräften in Pflegeorganisationen ebenso wie Studierenden, DozentInnen und anderen Lehrkräften pflegewissenschaftlicher und pflegepädagogischer Studiengänge Mittel und Wege aufzeigen, um den Anforderungen gerecht werden zu können, die mit den Prozessen des ständigen Wandels verbunden sind.
Welche Möglichkeiten hat der Allgemeinarzt, wenn er sich an der Idee der gemeinschaftlichen Gesundheitssicherung im Sinne der WHO orientieren will? Eckhard Schreiber-Weber und Claudia Schulz-Sery beschreiben de
...show alln Wandel in der Medizin und die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Arbeit des Allgemeinmediziners. Sie untersuchen die hiesige Gesundheitsversorgung, das Verständnis von Gesundheit, die Gesundheitsforschung und die Gesundheitserziehung. Sie fordern strukturelle Verbesserungen, bessere Ausbildung, ein anderes Arzt-Patient-Verhältnis sowie ein erweitertes Verständnis von Gesundheit.
Schon 1992 entfachte die medizinische Behandlung der hirntoten Schwangeren Marion P. heftige Diskussionen über den Hirntod. Auch die langwierige Auseinandersetzung über die gesetzliche Regelung der Organtranspl
...show allantation entzündete sich im besonderen an der Fragestellung, ob der irreversible Ausfall aller Hirnfunktionen als Tod des Menschen anzuerkennen sei, Organentnahmen somit bei sterbenden oder toten Menschen durchgeführt werden.Im vorliegenden Buch werden aus dem verwirrenden Konglomerat von Einzelaspekten der Hirntod-Kontroverse markante Diskussionspunkte herausgestellt. Im Rahmen einer systematischen Herangehensweise setzt die Autorin divergierende Auffassungen zu grundlegenden Problemen des Hirntodkonzeptes in einen unmittelbaren Zusammenhang, um die Argumentationen anschließend einer kritischen Beurteilung zu unterziehen. Im Fokus stehen dabei sowohl historische, medizin-naturwissenschaftliche als auch lebensweltliche Gesichtspunkte. Darüber hinaus wird gezeigt, daß der dem Hirntodkriterium zugrundeliegende Lebensbegriff äußerst problematisch ist und es sich beim Hirntod keineswegs konstant gefügte - vielmehr um eine sich in der Auflösung befindliche - definitorische Demarkationslinie zwischen Leben und Tod handelt.
Das Phänomen Schönheit wird in diesem Buch als neuer thematischer Ansatz in der Gesundheitsförderung präsentiert. Gesundheit und Schönheit - beides sind facettenreiche Begriffe, die körperliche, psychische und
...show allsoziale Komponenten verbinden. Schönheit wird in den Beiträgen nicht nur unter dem destruktiven Aspekt unerreichbarer Schönheitsideale betrachtet, die viele Menschen an Körper und Seele krank machen. Schönsein ist ein menschliches Grundbedürfnis und kann etwas sehr Schönes sein, wenn ein selbstbewußter Zustand mit dem eigenen Schönsein erreicht wird. Die AutorInnen behandeln das Thema Schönheit und Gesundheit interdisziplinär, exemplarisch am Beispiel der Ausstellung Verflixte Schönheit und methodisch mit Blick auf partizipative Planungsmethoden.
Als Ärztin tätig zu sein, bedeutet zu funktionieren. Unerheblich, wie spät es ist und wie lange man schon auf den Beinen sein mag. Man muss richtige Diagnosen stellen, adäquat handeln und neutral beobachten – e
...show allgal, wie belastend eine Situation ist. Dabei fällt es nicht immer leicht, Herz und Gedanken zu verschließen.Olga Kogan wagt es, Situationen zu schildern, die die Emotionen herausfordern. Als junge Ärztin erlebt sie immer wieder solche Momente: erschütternde Begegnungen mit Todkranken, lehrreiche Rückschläge und euphorisierende Therapieerfolge. Ihre Erzählungen sind persönlich, mitreißend und gefühlvoll.
Anfang des 16. Jahrhunderts wandelt sich das Wissenschaftsverständnis der Medizin sie stützt sich erstmals auf das, was mit den Sinnen erfahrbar und beschreibbar ist. Innerhalb der Medizin übernimmt die Anatomi
...show alle eine führende Rolle. Die neuen Vorstellungen vom Aufbau des menschlichen Körpers sehen diesen als eine Maschine, die aus verschiedenen zusammenwirkenden Teilen besteht. Der anatomische Blick zergliedert mit dem Auge, vollzieht und leitet so das Seziermesser.Doch das Vordringen in die Tiefen des menschlichen Körpers macht auch Angst und konfrontiert mit einem nicht rationalen Teil der menschlichen Existenz.Fichtel zeigt, dass die anatomischen Illustrationen und die Erfindung der 'Lebendigen Anatomie' Versuche sind, durch die Ästhetisierung der anatomischen Selektion die Wissenschaft voranzutreiben und die Ängste vor der Zerstückelung des Körpers und vor dem Auseinanderfallen der Einheit der menschlichen Existenz durch den Einsatz der Kunst zu bannen. Ein reich bebilderter Band, der einen der großen Umschwünge in der Medizingeschichte sichtbar macht.
Anhand zahlreicher Dokumente schildert das Buch den Aufbau eines Fürsorgezweiges, der bis heute als Ursprung der Rehabilitation gilt. Insassen des Berliner Oskar-Helene-Heimes wurden in Diaserien, Kinofilmen, W
...show allanderausstellungen und Flugblättern vorgeführt, um so die ökonomische Leistungsfähigkeit zu einem Kriterium zu erheben, das den gesellschaftlichen Umgang mit behinderten Menschen bestimmte.
Nicht nur bei SeniorInnen stehen Fragen zur Kultur des Wohnens im Alter hoch im Kurs. Auch die Leistungsanbieter (Einrichtungen, Pflegende) und andere Interessengruppen (Investoren, Architekten, Stadt- und Land
...show allschaftsplaner) befassen sich intensiv mit möglichen Wohnformen für diesen Lebensabschnitt.Veröffentlichungen zum Wohnen im Alter beschränken sich häufig auf Einzelaspekte wie etwa räumliche oder organisatorische Strukturen. Demgegenüber stellt dieses Buch die Vielfalt des Wohnens im Alter in all ihren Facetten dar.
Darin:- Einfallsreichtum bei KassenärztInnen oder Wundersame Leistungsvermehrung und private Zuzahlung (Winfried Beck) - Wissenschaftler gegen die Preisgabe der kassenfinanzierten Prävention und Gesundheitsförd
...show allerung. Offener Brief an Bundesgesundheitsminister Seehofer - Ozonsmog. Unterschätzte Gefahren für die Gesundheit (Karsten Smid/Greenpeace) - Grafenecker Erklärung zur Bioethik (Michael Wunder) - Pflegewissenschaft – die Anfänge sind gemacht (Stefan Görres) - Endloses Drama? Reform des Medizinstudiums (Elisabeth Bonn, Thomas Isenberg und Jürgen Malzahn) - Medizinstudium in den neuen Bundesländern 1989-1996 (Gero Bühler)Außerdem:- Die Pflegeversicherung - des Dramas zweiter Akt (Michael Graber-Dünow) - Nebenwirkungen bei Anti-Baby-Pillen (Gerd Glaeske) - „Die Last ist die Lehre”. Der 99. Deutsche Ärztetag erinnerte an die Verbrechen und das Versagen der Ärzteschaft im Nationalsozialismus (Ellis Huber) - Gratwanderung. DGSP-Tagung vom 16. bis 18. Mai: Krankheit als Krise - Krise als Chance (Ilse Eichenbrenner) - Kurdistan/Türkei: Ärztliche Hilfe für Folteropfer (Peter Hall) - „Begegnung mit Schmerzen”. 16. Maitreffen der Anamnesegruppen in Marburg (Jan Henrik Eggers) - Gesunder Standort mit kranken Menschen? Der Mythos vom Krankfeiern (Klaus Stegmüller) - Ärzte ohne Grenzen. Tschetschenien - Hilfe als Zeichen der Solidarität (Petra Meyer)
Schwerpunkt: Chinesisches Gesundheitswesen- Hoffnung auf Ganzheitlichkeit? Traditionelle Heilkunde in China (Marie-Luise Latsch) - Kontraste. Sozialpolitik und Gesundheitswesen: Reiseeindrücke aus China (Karin
...show allGriese) - Gemeindeorientierte Psychiatrie im Stadtbezirk Jiang An (Heinz Klätte)Außerdem:- 1000 Diakonie-Beschäftigte demonstrieren: Dritter Weg k.o.! - Tarifvertrag o.k.! Diakonie als Vorreiter für eine allgemeine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen im sozialen Bereich? (Erhard Schleitzer) - Halb umsonst und ganz umsonst. Ausbeutung in der ärztlichen Weiterbildung (Rudolf Henke) - Der „Fall” Monika Haas und die Uniklinik Frankfurt (Jeanette Breddemann-Janßen) - Ohne Arbeit, ohne Bleibe. Medizinische Betreuung Wohnsitzloser (Elisabeth Bonn, Thomas Isenberg und Jürgen Malzahn) - Das Psychotherapeutengesetz - jetzt ist es auf dem Weg! (Frank Roland Deister) - Traumatisierte Frauen nicht abschieben! - Radeln gegen Gentechnik. Bericht von der geGEN-Tour '97 - Für eine gentechnikfreie Landwirtschaft (Cornelia Schindler) - Arbeitsplatzvernichtung im Gesundheitswesen. Beispiel Baden-Württemberg (Herbert Weisbrod-Frey) - Kostenerstattung. Wahlrecht für Versicherte, nicht für Ärzte (Meinhard Johannides) - Vom Praxisbudget zum Regelleistungsvolumen. Die Neuordnung der kassenärztlichen Vergütung in der „Dritten Stufe” der Gesundheitsreform (Thomas Gerlinger) - Der Nürnberger Kodel 1997 zum 50. Jahrestag der Verkündung des Urteils im Nürnberger Ärzteprozeß und des Nürnberger Kodex - Risiko Erbgut. Krankenversicherung und Genetik (Thomas Uhlemann) - Die individuelle Vorausverfügung. Patienten-Selbstbestimmung hinsichtlich lebensbedrohlicher Situationen (Jürgen in der Schmitten) - Das Metaparadigma der Krankenpflege. Erste Annäherung und Ergebnisse aus der Seminararbeit (Ulrike Greb)
Darin:- 25 Jahre Gentechnik. Hoffnung oder Horror? Zwei Interviews: Im Gespräch mit Wolf-Michael Catenhusen und Maria Steindor (Michael Emmrich) - Pflege zwischen Tradition, Stagnation und Innovation (Elke Müll
...show aller) - PflegeexpertInnen im Krankenhaus. Bedarf, Einsatz und Qualifizierung (Peter Stratmeyer) - Ein Beruf fürs Leben? Gründe für die Berufsflucht aus der Altenpflege (Barbara Meifort und Wolfgang Becker) - Die Frau, das immer noch unbekannte Wesen? Frauen und Frauenforschung in der Medizin (Beate Schücking) - Das erhabene Letzte und die leere Faust. Die Gesundheitswirkung des Tai Chi Chuan (Klaus Moegling)Außerdem:- Hofierung der Täter - Verachtung der Opfer. Interview mit Ernst Klee, Autor des Buches „Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer” (Hermann Löffler) - PflegestudentInnen-Streik - Das Wunder von Bonn. Die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft kippt im bioethischen Elchtest (Franziska Brüderle) - Die Zähne bleiben draußen. Die zahnmedizinische Versorgung wird zugrunde reformiert (Jochen Brückmann und Burghard Hahn) - Verbesserungen - Verschlechterungen - Scheitern? Kommt das Psychotherapeutengesetz? (Frank Roland Deister) - Wiederholung der Geschichte? Der „Contergan”-Wirkstoff Thalidomid wird in den USA zugelassen (Oliver Tolmein) - Wohnungslose Menschen in Deutschland. Gesundheitszustand und medizinische Versorgungskonzepte (Gerhard Trabert) - Register 1997
Darin:- Qualitätssicherung im niedergelassenen Bereich. Aber: Haben wir eine Theorie der optimalen medizinischen Versorgung? (Gerd Glaeske) - Richtungsentscheidung. Die Gesundheitspolitik und die Bundestagswahl
...show all(Hartmut Reiners) - Pflegeethik - Reise ins Ungewisse (Constanze Giese)Außerdem:- Kongreß für solidarische Gesundheitspolitik am 15./16. Mai in Düsseldorf. Debatte - „Deadly Australians”. Brief aus Australien (Thomas Fischer) - Gegen die Hänger im Leben. Von Lifestyle-Pils und Viagra (Gerd Glaeske) - Das Erleben kultureller Differenz in Bayern. Migration - Kultur - Pflege. Irseer Gespräch vom 16. bis 18. April 1998 (Andrea Schiff) - Zahnmedizin - Experimentierfeld für Privatisierung und Leistungsangrenzung? Bericht vom Arbeitskreis Zahnmedizin auf dem Kongreß für solidarische Gesundheitspolitik (Irmgard Berger-Orsag) - Ärzteschaft am Scheideweg. Widersprüchliche Beschlüsse auf dem 101. Deutschen Ärztetag (Siegmund Drexler) - Mabuse-Lexikon. Stichwort: Primary Health Care (PHC). Ein gesundheitsorientiertes entwicklungspolitisches Konzept (Dieter Hampel) - Hilfsmittelversorgung im Pflegeheim (Michael Graber-Dünow) - Flexible Gestaltung der Arbeitszeit und Zeitsouveränität durch Arbeitszeitkonten (Ralf Birkenfeld) - Das heimliche Sterben der Hebammenhilfe (Simone Kirchner) - Medizinisches Niemandsland. Chirurgische Notfallhilfe in Bürgerkriegsgebieten (Willi Schäberle) - Zum Pflegefall erklärt. Behinderte Menschen und Pflegeversicherung (Harry Kunz) - „Unser Lotse in den Wirrnissen der Verhältnisse”. Zum 75. Geburtstag von Horst-Eberhard Richter (Ellis Huber)
Darin:- Neue Regierung - neue Gesundheitspolitik? - Perspektiven der betrieblichen Gesundheitsförderung. Plädoyer für einen Neubeginn (Klaus Priester) - Sterbebegleitung für nicht Sterbende. Die neuen Grundsätz
...show alle der Bundesärztekammer (Michael Wunder) - Arzneimittel im Müll (Gerd Glaeske) - Blauer Dunst in der Pflege. Angst und Streß: Über das Rauchen als Angstbewältigung (Katharina Gröning) - Forschung mit Kindern. Entwurf einer Ethik (Matthias Wjst)Außerdem:- 30 Tage sind nicht genug. Abwesenheitsregelung in hessischen Pflegeheimen (Michael Graber-Dünow) - Das Bobath-Konzept (Stefan Hof) - Krieg, Geschlecht und Traumatisierung. Erfahrungen und Reflexionen in der Arbeit mit traumatisierten Frauen in Kriegs- und Krisengebieten (Kristina Hänel) - Im Steinbruch. Eine Performance (Hanswerner Kruse) - medico international: Dreißig Jahre Hilfe im Handgemenge. Stationen einer Reise (Thomas Seibert)
Schwerpunkt: Das Gesundheitswesen in Ostdeutschland – 10 Jahre nach der Wende- 10 Jahre nach der „Wende”. Eindrücke, Erfahrungen, Stimmungen - Umfrage unter Mabuse-LeserInnen - Chronischer Sanierungsfall? Das G
...show allesundheitswesen in den Neuen Ländern (Hartmut Reiners) - Von Ossi Hufeland zu Wessi Paracelsus. Ost-West-Traditionen im Gesundheitswesen zehn Jahre nach dem Mauerfall (Herbert Loos)- Die Stasi und die Seele. Mißbrauch von Psychiatrie und Psychologie in der DDR (Ulfried Geuter)Außerdem:- Demokratische Debatte unterdrückt? Keine Enquête-Kommission zur Bioethik (Michael Emmrich) - Grenzen der ärztlichen Schweigepflicht. Urteil des Frankfurter Oberlandesgerichtes verpflichtet Ärzte zur Weitergabe von Informationen (Michael Emmrich) - Public Health - Interdisziplinäre Ausbildung zum Gesundheitsexperten. Tätigkeitsfelder für Mediziner außerhalb von Klinik und Praxis - Kongreß in Freiburg (Werner Bartens) - „Der Körper lügt nicht”. Kritische Anmerkungen zu neuen Plänen sozialmedizinischer Begutachtung - Evidenz-basierte Praxis (Martina Hasseler) - Ethik im Medizinstudium. Befragung von Medizinstudierenden zur Medizinethik am Beispiel der Bioethik-Konvention (Renate Dansou) - „Mit 5 Mark sind sie dabei!”. Prävention, Gesundheitsförderung und die Gesundheitsreform 2000 (Klaus Priester) - „Der Präsident soll Euch Eure Hände wiedergeben”. Handamputationen im Bürgerkrieg in Sierra Leone (Willi Schäberle)
Darin:- Musiktherapie in der stationären Altenpflege. Konflikte und Kooperation (Dorothea Muthesius) - Weiter geschwiegen. Welt-Aids-Konferenz in Südafrika (Michael Emmrich) - Pflanzliche Arzneimittel - die bes
...show allsere Alternative. Zur Qualität der Phytotherapeutika (Gerd Glaeske)Außerdem:- Emanzipierte Pflege - diskriminierte Frauen. Eindrücke vom internationalen pflegewissenschaftlichen Kongreß in Jordanien (Andrea Zielke-Nadkarni und Christa Schrader) - Höhere Beiträge für Versicherte mit Nebeneinkünften. Verfassungsgerichts-Urteil zur Krankenversicherung der Rentner (Karl Doemens) - Hilfe-los. Gericht benachteiligt HeimbewohnerInnen (Michael Graber-Dünow) - „Atomkonsens” - Die IPPNW sagt nein! - Altenpflegegesetz im Bundestag beschlossen (Gerd Dielmann) - Wurmerkrankungen und Unterernährung. Von der Kölner Uniklinik in die Slums der Hauptstadt von Bangladesch (Peter Horn) - „Was bleibt von mir übrig?” Seelische Probleme nach der Organstransplantation (Bettina Recktor) - Island: Ein Laboratorium von Hoffmann La Roche? (Uta Wagenmann)