Clowns für Menschen mit Demenz (E-Book/EPUB)

 
Clowns für Menschen mit Demenz (E-Book/EPUB)
Ulrich Fey
Clowns für Menschen mit Demenz (E-Book/EPUB)
Das Potenzial einer komischen Kunst
12,99 EUR
lieferbar
Menge Stk.
 
Clowns für Menschen mit Demenz (E-Book/EPUB)
Einbandart: E-Book
205 Seiten
Auflage: 2
Mabuse
2014
 
Bestellnr.: 202223
ISBN: 9783863212230
 
Inhaltsbeschreibung:
Menschen mit Demenz zu pflegen ist anstrengend: Sie tun oft nicht, was wir von ihnen möchten, widersetzen sich. Doch die Eigenwilligkeit der Alten hat ihre Geschichte. Und ist manchmal voller Komik.
Ulrich Fey erläutert die Grundlagen wirksamer Clownarbeit und prüft ihre Möglichkeiten im Zusammenhang mit Demenz. Er geht der Frage nach, warum gute Pflegebeziehungen in unserem Gesundheitswesen immer wieder einer Ausnahmeerscheinung wie der des Clowns bedürfen.
Ein „emotionales Sachbuch“ – mit Anregungen und Analysen für Professionelle in Alten- und Pflegeheimen sowie für alle, die als Clowns auf diesem Feld arbeiten wollen. Auch Betroffene und pflegende Angehörige können von der besonderen Sichtweise eines Clowns auf die Demenz profitieren.

Blätterbare Leseprobe:

„Der Clown korrigiert, kritisiert niemals. Warum auch? Die Welt der Dementen ist auch seine. Clowns wie Demente haben nur wenig Berührungspunkte zu dem Leben, das von Leistung, Intellekt, Klischees und Gefühlsferne geprägt ist. Zum Alltag eben. Clowns und Dementen sind die neuesten Smartphones völlig egal, sie wissen nicht einmal davon. Das gilt auch für Umstürze in Nordafrika oder Bayern München. Beide leben im Hier und Jetzt, beide sind echt und authentisch. Ganz wesentlich wird aber die Wirkung des Clowns beeinflusst von seiner Absichtslosigkeit: Er hat kein Ziel, ist kein Therapeut. Der einzige Zweck der Begegnung ist die Begegnung. Wie auch immer diese ausfällt. (...) Von dieser Freiheit profitieren alle. Die Bewohner, die sich angenommen, ernst genommen, geborgen fühlen. Die Pflegekräfte, ja alle Arbeitskräfte, weil sich die Atmosphäre im Haus verändert, wenn ein Clown da ist. Wenn er regelmäßig kommt, verändert sie sich sogar, wenn er nicht da ist. Alle bekommen Aufmerksamkeit einfach für ihr Dasein, nicht für ihre Leistung – ob Küchenhilfe oder Heimleitung. Zudem erfüllt der Clown in dem anstrengenden, reglementierten Alltag zumindest zeitweise die Sehnsucht nach Freude und Leichtigkeit. Zuletzt erfährt der Clown von diesem besonderen Publikum der Demenzbewohner, was bei anderer Arbeit nur schwer zu bekommen ist: echten Kontakt.“
(Ulrich Fey in demenz.DAS MAGAZIN, September 2011)

Diesen Titel gibt es auch als Printausgabe: Bestellnr. 202015 ins Suchfeld eingeben!

 
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Menschen mit Demenz zu pflegen ist anstrengend: Sie tun oft nicht, was wir von ihnen möchten, widersetzen sich. Doch die Eigenwilligkeit der Alten hat ihre Geschichte. Und ist manchmal voller Komik.
Ulrich Fey erläutert die Grundlagen wirksamer Clownarbeit und prüft ihre Möglichkeiten im Zusammenhang mit Demenz. Er geht der Frage nach, warum gute Pflegebeziehungen in unserem Gesundheitswesen immer wieder einer Ausnahmeerscheinung wie der des Clowns bedürfen.
Ein „emotionales Sachbuch“ – mit Anregungen und Analysen für Professionelle in Alten- und Pflegeheimen sowie für alle, die als Clowns auf diesem Feld arbeiten wollen. Auch Betroffene und pflegende Angehörige können von der besonderen Sichtweise eines Clowns auf die Demenz profitieren.

Blätterbare Leseprobe:

„Der Clown korrigiert, kritisiert niemals. Warum auch? Die Welt der Dementen ist auch seine. Clowns wie Demente haben nur wenig Berührungspunkte zu dem Leben, das von Leistung, Intellekt, Klischees und Gefühlsferne geprägt ist. Zum Alltag eben. Clowns und Dementen sind die neuesten Smartphones völlig egal, sie wissen nicht einmal davon. Das gilt auch für Umstürze in Nordafrika oder Bayern München. Beide leben im Hier und Jetzt, beide sind echt und authentisch. Ganz wesentlich wird aber die Wirkung des Clowns beeinflusst von seiner Absichtslosigkeit: Er hat kein Ziel, ist kein Therapeut. Der einzige Zweck der Begegnung ist die Begegnung. Wie auch immer diese ausfällt. (...) Von dieser Freiheit profitieren alle. Die Bewohner, die sich angenommen, ernst genommen, geborgen fühlen. Die Pflegekräfte, ja alle Arbeitskräfte, weil sich die Atmosphäre im Haus verändert, wenn ein Clown da ist. Wenn er regelmäßig kommt, verändert sie sich sogar, wenn er nicht da ist. Alle bekommen Aufmerksamkeit einfach für ihr Dasein, nicht für ihre Leistung – ob Küchenhilfe oder Heimleitung. Zudem erfüllt der Clown in dem anstrengenden, reglementierten Alltag zumindest zeitweise die Sehnsucht nach Freude und Leichtigkeit. Zuletzt erfährt der Clown von diesem besonderen Publikum der Demenzbewohner, was bei anderer Arbeit nur schwer zu bekommen ist: echten Kontakt.“
(Ulrich Fey in demenz.DAS MAGAZIN, September 2011)

Diesen Titel gibt es auch als Printausgabe: Bestellnr. 202015 ins Suchfeld eingeben!

 
Ulrich Fey
Ulrich Fey war erst Lehrer und Redakteur ehe er Clown wurde. Er absolvierte die Vollzeitausbildung der Clownschule TuT in Hannover und besucht seit 1999 als Mitglied der Clown-Doktoren Kinderkliniken im Rhein-Main-Gebiet. Zudem ist er als Clown Albert seit 2003 in Altenheimen unterwegs. Über diese Arbeit hat er das Buch geschrieben
„Clowns für Menschen mit Demenz“, das im Mabuse-Verlag bereits in dritter Auflage erschienen ist. Seine Erfahrungen als Clown in Klinik und Altenheim gibt er seit langem in Vorträgen und Kursen weiter: www.clownsundmehr.de
 
 
 
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