Ich will kein Kind

 
Ich will kein Kind
Sonja Siegert
Anja Uhling
Ich will kein Kind
Dreizehn Geschichten über eine unpopuläre Entscheidung
16,90 EUR
lieferbar
Menge Stk.
 
Ich will kein Kind
Einbandart: Kartoniert /Broschiert
157 Seiten
Mabuse
2013
 
Bestellnr.: 202131
ISBN: 9783863211318
 
Inhaltsbeschreibung:

Kinder haben macht glücklich.
Keine Kinder haben auch.

Das Kinderthema ist ein Dauerbrenner. Sterben die Deutschen aus? Was stimmt nur mit den Kinderlosen nicht? Bei dieser Debatte kommen Menschen, die sich einfach keine Kinder wünschen, selten zu Wort. Hier erzählen dreizehn Frauen und Männer: Wieso haben sie sich gegen Kinder entschieden? Was ist ihnen im Leben wichtig? Die Autorinnen ergänzen diese Porträts um Zahlen und Hintergründe. Und es zeigt sich: Kinderlose sind nicht schuld an einer „demografischen Katastrophe“. Sie sind nicht egoistischer als Eltern und auch nicht einsamer. Und nein: Ein Kinderwunsch ist nicht „natürlich“. Ein Buch für alle, die sich bewusst für oder gegen ein Kind entscheiden wollen. Und für alle, die sich für vielfältige und gleichberechtigte Lebensentwürfe einsetzen. Die Internetseite zum Buch: www.ichwillkeinkind.de

„Ich lebe in einem Land, wo ich entscheiden kann, ob ich Kinder haben will oder nicht, und das empfinde ich als ein großes Geschenk: Ich kann mir aussuchen, wie mein Leben verläuft, wie meine Sicht auf Weiblichkeit ist, wie ich Weiblichkeit definiere. Ich habe wirklich Freiheit.“ (Ilu, 45, Köchin und Künstlerin)

„Wenn ich als schwul lebender Mann einen Kinderwunsch hätte, hätten meine Eltern mit diesem Szenario sicher ein Problem. Ich glaube, da gibt es eher die umgekehrte Erwartung: dass ich als schwuler Mann doch gefälligst die Finger davon lassen sollte. Da sieht man, dass es gar nicht um Familie als solche geht, sondern um eine bestimmte Form von Familie, die sich gefälligst tradieren soll.“ (Thomas, 34, Inhaber einer Internet-Agentur)

„Ich hätte mein Leben mit einem Kind anders einrichten müssen. Und ich habe mein Leben, so wie es war, sehr genossen. Die Annehmlichkeiten des Singledaseins habe ich höher geschätzt als die Freuden der Mutterschaft. Natürlich hat mein Beruf auch eine große Rolle gespielt, die Reisen, ich habe so interessante Leute getroffen, ich habe viel dabei gelernt. Das hat mich glücklich gemacht – glücklicher, als eine Ehe mich hätte machen können. Mein Leben war mir so lieber.“ (Eva, 76, Journalistin und Gutachterin im Ruhestand)

 

 

 

 

Kinder haben macht glücklich.
Keine Kinder haben auch.

Das Kinderthema ist ein Dauerbrenner. Sterben die Deutschen aus? Was stimmt nur mit den Kinderlosen nicht? Bei dieser Debatte kommen Menschen, die sich einfach keine Kinder wünschen, selten zu Wort. Hier erzählen dreizehn Frauen und Männer: Wieso haben sie sich gegen Kinder entschieden? Was ist ihnen im Leben wichtig? Die Autorinnen ergänzen diese Porträts um Zahlen und Hintergründe. Und es zeigt sich: Kinderlose sind nicht schuld an einer „demografischen Katastrophe“. Sie sind nicht egoistischer als Eltern und auch nicht einsamer. Und nein: Ein Kinderwunsch ist nicht „natürlich“. Ein Buch für alle, die sich bewusst für oder gegen ein Kind entscheiden wollen. Und für alle, die sich für vielfältige und gleichberechtigte Lebensentwürfe einsetzen. Die Internetseite zum Buch: www.ichwillkeinkind.de

„Ich lebe in einem Land, wo ich entscheiden kann, ob ich Kinder haben will oder nicht, und das empfinde ich als ein großes Geschenk: Ich kann mir aussuchen, wie mein Leben verläuft, wie meine Sicht auf Weiblichkeit ist, wie ich Weiblichkeit definiere. Ich habe wirklich Freiheit.“ (Ilu, 45, Köchin und Künstlerin)

„Wenn ich als schwul lebender Mann einen Kinderwunsch hätte, hätten meine Eltern mit diesem Szenario sicher ein Problem. Ich glaube, da gibt es eher die umgekehrte Erwartung: dass ich als schwuler Mann doch gefälligst die Finger davon lassen sollte. Da sieht man, dass es gar nicht um Familie als solche geht, sondern um eine bestimmte Form von Familie, die sich gefälligst tradieren soll.“ (Thomas, 34, Inhaber einer Internet-Agentur)

„Ich hätte mein Leben mit einem Kind anders einrichten müssen. Und ich habe mein Leben, so wie es war, sehr genossen. Die Annehmlichkeiten des Singledaseins habe ich höher geschätzt als die Freuden der Mutterschaft. Natürlich hat mein Beruf auch eine große Rolle gespielt, die Reisen, ich habe so interessante Leute getroffen, ich habe viel dabei gelernt. Das hat mich glücklich gemacht – glücklicher, als eine Ehe mich hätte machen können. Mein Leben war mir so lieber.“ (Eva, 76, Journalistin und Gutachterin im Ruhestand)

 

 

 

 
Sonja Siegert
Sonja Siegert, geb. 1974, ist Journalistin und Lektorin. Sie studierte Philosophie und Politikwissenschaft. Bis 2008 war sie Lektorin und Redakteurin beim Mabuse-Verlag, danach Redakteurin für das Portal Gesundheitsinformation.de und arbeitet jetzt als Referentin für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sie lebt mit ihrem Freund, der sich ebenfalls keine Kinder wünscht, in Köln. www.sonja-siegert.de

 
Anja Uhling
Anja Uhling, geb. 1963, ist Journalistin und Mitarbeiterin in einer medizinrechtlichen Anwaltskanzlei. Sie studierte Germanistik und Geschichte und arbeitete als Lektorin und Redakteurin, unter anderem 1995-2005 bei der Zeitschrift Dr. med. Mabuse. Sie lebt mit ihrem Freund, der zwei erwachsene Stieftöchter hat, in Frankfurt am Main.
 
 

Ein Interview in der Tageszeitung "Die Welt" mit der Autorin Anja Uhling finden Sie hier: http://www.welt.de/vermischtes/article120096080/Warum-willst-du-denn-kein-Kind.html

„Die Erzählungen zeigen: Es gibt für einen Lebensentwurf ohne Kinder stichhaltige persönliche und gesellschaftspolitische Argumente.
Niemandem steht es zu, Menschen für die freiwillige Entscheidung für oder gegen Kinder zu kritisieren oder ins gesellschaftliche Abseits zu stellen. (...) Dass sich freiwillig Kinderlose hierzulande noch immer rechtfertigen müssen, ist der eigentliche Skandal.“ (Psychologie heute, 12/2013)

„Die Autorinnen stellen viele gute Gründe vor, keine Kinder zu wollen, und viele Wege, dennoch und trotzdem ein erfülltes Leben zu führen.“
(Wir Frauen 03/2013)

„Es handelt sich weder um eine Streitschrift gegen Kinder noch um eine Polemik gegen die Elternschaft. Vielmehr findet man hier eine ebenso kenntnisreiche wie unterhaltsame Lektüre, die über persönliche Gründe zur Entscheidung für oder gegen ein Kind informiert – und mit verbreiteten Klischees gründlich aufräumt." (junge Welt, 01/2014)

 
 
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