Die Hempelsche

Das Schicksal eines deutschen Kindes, das 1940 vor der Gaskammer umkehren durfte

Elvira Manthey
19,95 €
  • Verlag: Mabuse
  • Umfang: 288 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2021
  • Bestellnummer: 202613
  • ISBN: 9783863216139
  • vorgemerkt, erscheint 3. Quartal 2021

Elvira Manthey, die Tochter eines „Arbeitsscheuen“, gerät in die Mühlen der nationalsozalistischen Justiz, die „Asozialität“ nach dem Erbgesundheitsgesetz als vererbbare Krankheit einstuft. Als Vierjährige wird sie ins „Irrenhaus“ Uchtspringe eingeliefert und geht durch die Hölle. Durch einen Zufall darf sie mit acht Jahren vor der Gaskammer umdrehen.
In diesem Buch erzählt Elvira Manthey ihr Leben. Ihre Sprache ist einfach, schmucklos, der Sicht des Kindes angenähert, das sie damals war. Sie wertet nicht, kommentiert die Ereignisse kaum. Dem Leser bietet sich dadurch keine Distanz zum Geschehen, das ihn so unmittelbar trifft wie das Kind im Jahr 1940.

 

Elvira Manthey
Elvira Manthey, geborene Hempel, wurde 1931 in Magdeburg als eines von sechs Kindern geboren. Ihr Vater versorgte die Familie durch Betrügereien. Seitdem sie vier Jahre alt war, wurde sie vom Jugendamt in verschiedenen Heimen und Anstalten untergebracht, bis sie schließlich vor der Gaskammer stand - und umkehren durfte. Als Erwachsene begann sie ihren Kampf für ihre Anerkennung als NS-Opfer.
 
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