Überschattet

Erzählungen über Demenz

Peter Wißmann
17,00 €
  • Verlag: Mabuse
  • Umfang: 144 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2024
  • Bestellnummer: 202656
  • ISBN: 9783863216566
  • lieferbar
In der autobiografischen Erzählung „Freunde“ lebt der eine mit der Diagnose Alzheimer, der andere beschäftigt sich beruflich mit Altersfragen. Die beiden Männer tun sich für ein Buchprojekt zusammen und wollen die Welt ein wenig „aufmischen“. Als die geistigen Fähigkeiten des einen immer mehr nachlassen, nimmt ein gemeinsamer Ausflug eine unerwartete Wendung und stellt die Beziehung der beiden Männer auf eine harte Probe.
„Der Stempel“ erzählt von der 13-jährigen Mila. Ihr Leben ändert sich von einem auf den anderen Tag, als die Demenzdiagnose ihrer Mutter einen Sorgerechtsstreit auslöst. Die Aussicht, aus ihrer Familie herausgerissen zu werden, veranlasst Mila zu einem riskanten Schritt.
Zwei berührende Erzählungen über die Schatten, die Demenz auf Beziehungen werfen kann.

»Ihm ist ein beachtliches Prosawerk gelungen, das vielleicht mehr als lange wissenschaftliche Ausführungen helfen kann, die Gefühlslagen von Menschen zu verstehen, in deren Leben durch eine schwere Diagnose plötzlich ein Schatten fällt – und zu vermitteln, wie sich dies auf ihre Beziehungen auswirkt.« (Stefan Teplan, Neue Caritas, 5.11.2024)
 
Peter Wißmann
Christian Zimmermann, Werkzeugmacher und mittelständischer Unternehmer aus München, wagte sich als einer der ersten Alzheimerbetroffenen im deutschsprachigen Raum in die mediale Öffentlichkeit. „Es gibt ein Leben nach der Diagnose“, lautet sein Motto, mit dem er auch anderen Betroffenen Mut machen will.
Peter Wißmann ist Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter der Demenz Support Stuttgart gGmbH. Mit dem Gerontologen und Kunsttherapeuten Michael Ganß gibt er die Zeitschrift "demenz.DAS MAGAZIN" heraus.

 
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