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Philosophische Explikation des Morbus Crohn
Eckhard Hammel / Anne Gotzmann

Morbus Crohn ist eine schwere endzündliche Darmerkrankung, die überwiegend im Dünndarmbereich vorkommt. Sie wird zu den Zivilisationskrankheiten gerechnet. Einzelwissenschaftliche Konzepte von Medizin und Psych

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ologie werden deshalb um eine Analyse der Zivilisation erweitert. Der gegenwärtige Entwicklungsstand postmoderner Zivilisation mißt sich an der Technologie der Kommunikation.Die philosophische Explikation rekonstruiert deshalb den Zusammenhang des Morbus Crohn mit dem neuen Götzen "Kommunikation".Diese wird diskutiert als gesellschaftlicher Tausch von Informationen, als Oberflächenästhetik des Designs und als mikroskopische Selbstorganisation. Der Körper inszeniert in der Erkrankung eine radikale Form körperinterner Kommunkinkation und demenostriert damit gleichzeitig die Unmöglichkeit gelingender Kommunikation.

12,00 €
Der Stellenwert psychosozialer Orientierungen
Gabriele Kleiner

Das Selbständigkeitsniveau alter Menschen ist entscheidend von lebensweltlichen Dimensionen geprägt. Auf Grundlage alter(n)stheoretischer Erkenntnisse werden die Zusammenhänge von sozialer Kompetenz, Wohnsituat

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ion, Gesundheit und Krankheit sowie Pflegebedürftigkeit im Kontext von Defizit- und Kompetenzorientierung entwickelt. Entgegen der allgemein stark ausgeprägten medizinischen und therapeutischen Orientierung geriatrischer Angebote wird hier die Dimension des Sozialen in den Vordergrund gestellt.

26,00 €
Juristische Entscheidungen, Politik und ärztliche Positionen 1890-1960
Thorsten Noack
Das Buch zeichnet die verschlungene Entwicklung des Selbstbestimmungsrechts des Patienten - dessen, was heute "informed consent" heißt - für die Zeit zwischen 1890 und 1960 nach.
25,00 €
Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP) im Pflegealltag nutzen
Michael Bohne / Christiane Grümmer-Hohensee

Für viele Beschäftigte in pflegerischen Berufen gehört Stress zum Berufsalltag dazu. Die Anforderungen, die an das Personal gestellt werden, sind vielfältig. Jedes pflegerische Handeln dient dem anspruchsvollen

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Ziel, zum Wohl und zur Heilung der anvertrauten Pflegebedürftigen und Patienten beizutragen. Pflege ist in einen strukturellen Rahmen eingebunden und Bedingungen unterworfen, die die Entstehung von belastendem Stress sehr begünstigen. Die Bedürfnisse und Ansprüche der Patienten und Pflegebedürftigen mit all den damit verbundenen Aufgaben lassen oft wenig Spielraum, den eigenen, deutlich erlebten Stress zu verringern.Mit den Klopftechniken der Energetischen Psychologie zeigen sich Ihnen ganz neue Wege, schnell und situationsbezogen auf stressvolle Momente im Pflegealltag zu reagieren.Emotionale Belastungen wie negative Gefühle und Ängste lassen sich überraschend schnell reduzieren. Und auch wenn die Zeit im hektischen Berufsalltag immer zu kurz erscheint, gelingt es Ihnen mit Hilfe der in diesem Buch vorgestellten und leicht umzusetzenden Technik, belastende Zustände so zu verändern, dass emotionales Wohlbefinden wieder hergestellt werden kann. Blätterbare Leseprobe:

19,95 €
Jessika Hennig

Anhand von 439 Originalakten des Erbgesundheitsgerichtes Offenbach wird das Schicksal von Betroffenen in dieser Region aufgezeigt, die im Dritten Reich Opfer von Zwangssterilisationen wurden. Das Buch beschreib

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t den praktischen Ablauf des Verfahrens von der Anzeige bis zur Operation. Es vermittelt zudem einen Eindruck, wie sogenannte "Erbkranke" Opfer nationalsozialistischer Rassenpolitik wurden. Formal bezogen sich die Macher des "Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" auf medizinisch-wissenschaftliche Kriterien, in Wirklichkeit lagen den Verfahren jedoch Sozialdiagnostik und rassenpolitische Ideologien zugrunde. Das Buch weist die reibungslose Zusammenarbeit verschiedener Institutionen, Behörden und Berufsgruppen nach, dokumentiert aber auch den Widerstand vor allem auf seiten der Betroffenen und deren Angehörigen. Die Haltung der im Verfahren beteiligten Ärzte, Richter und anderer Berufsgruppen war geprägt von Sozialdarwinismus und Rassenhygiene. Stellungnahmen gegen die Zwangssterilisation von professioneller Seite fanden sich nur sehr selten. Weitere Nachforschungen in der Gedenkstätte der Landesheilanstalt Hadamar zeigen, daß auch in Offenbach am Main "Erbkranke" später der "Euthanasie" zum Opfer fielen.

26,00 €
Pflegedidaktische Interpretation und Unterrichtssetting
Hrsg.: Ulrike Greb / Wolfgang Hoops

Die Herausgeber und die Studierenden des Lehramtes für berufliche Schulen der Universität Hamburg haben das Leben mit einer Demenz zwei Semester lang ins Zentrum der theoretischen Seminararbeit gestellt, ein Le

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rnfeld geplant und vier Lernsituationen fachdidaktisch ausgearbeitet.Dieser Band eröffnet Lehrenden für Pflegeberufe einen kulturkritischen Blick auf die Demenz und führt sie in die berufsdidaktischen Grundlagen des Strukturgitteransatzes für die Pflege ein. Ein schulpraktisch erprobtes Unterrichtssetting wird vorgestellt, seine Realisierbarkeit erläutert und fachwissenschaftlich reflektiert.

34,95 €
Sichtweisen auf die Pflege in der außerklinischen Beatmung
Hrsg.: Prof. Dr. Helen Kohlen

Es gibt immer mehr Menschen, die mit Beatmung in der eigenen häuslichen Umgebung leben. Eine Besonderheit in diesem Umfeld ist die personelle 1:1-Betreuung.Eine wesentliche Zielsetzung für die Betroffenen ist e

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s, Selbstbestimmung zu erreichen. Sie werden im Laufe der Zeit zu Experten ihrer Situation und möchten gern auf Augenhöhe behandelt werden. Eine vertrauensvolle Beziehung zu den Pflegekräften spielt dabei eine wesentliche Rolle für die eigene Sicherheit. Die Autorin nutzt philosophische Zugänge, um das spezielle Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Technik in diesem Feld aufzunehmen. Sie diskutiert, was gute Pflege aus care-ethischer Sicht für Menschen mit Beatmung bedeutet.Blätterbare Leseprobe:

39,95 €
Studien zum (Aus-)Bildungserleben von PflegeschülerInnen
Sabine Balzer / Benjamin Kühme

Erstmals seit der Einführung des Krankenpflegegesetzes von 2004 untersuchen die AutorInnen das Erleben von Auszubildenden in der Krankenpflege und Kinderkrankenpflege. Ihre Analyse qualitativer Interviews mit S

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chülerInnen lässt erheblichen Handlungsbedarf sichtbar werden: Eine strikt auf berufliches Wissen beschränkte Ausbildung behindert die Entwicklung einer auf Reflexion und Selbstbestimmtheit gegründeten Pflegepraxis.

26,00 €
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