Das Locked-in-Syndrom

Geschichte, Erscheinungsbild, Diagnose und Chancen der Rehabilitation

Hrsg.: Christine Kühn / Gerhard Scharbert / Karl-Heinz Pantke / LIS e.V. / Gudrun Mrosack
24,90 €
  • Verlag: Mabuse
  • Umfang: 239 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2011
  • Bestellnummer: 00160
  • ISBN: 9783940529602
  • lieferbar

Das Locked-in-Syndrom ist charakterisiert durch eine vollständige Lähmung des Körpers bei klar erhaltenem Bewusstsein. Auch Sprechen und Schlucken sind zunächst nicht möglich.Umfassend und aktuell stellt dieses Buch Aspekte der Klinik und Forschung sowie therapeutische Erkenntnisse über das Locked-in-Syndrom zusammen. Die Beiträge zeigen: Bei intensiver Rehabilitation kann auch bei einem Locked-in-Syndrom eine Besserung erreicht werden und eine Rückkehr der Betroffenen in die Gesellschaft ist möglich.

 

»Die Herausgeber füllen mit diesem Buch eine Lücke, denn ein Werk, das alle verstreuten und bislang teils schwer zugänglichen Informationen zusammenfügt, durch eigene Erkenntnisse ergänzt und zu einer Synopse der gegenwärtigen europäischen Locked-in-Forschung werden lässt, fehlte bislang.«
(Infobrief Selbsthilfe Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, 04/2010)

»Das Buch fasziniert durch die facettenreiche Darstellung mit Beiträgen von Betroffenen, Angehörigen, Therapeuten und Medizinern. Die Selbsthilfegruppe LIS e.V. stellt in diesem Buch die ganze Breite ihrer Bemühungen um Patienten mit Locked-in-Syndrom dar. Ein wirklich lesenswertes Buch.« (Fortschritte der Neurologie Psychiatrie, 01/2011)

»Das Werk füllt eine große Lücke, da es bisher schwierig war, sich die verstreuten, zum Teil schwer zugänglichen Informationen zu beschaffen, und wendet sich gleichermaßen Mediziner, Therapeuten und Angehörige.« (Medical Tribune, 02/2011)

»Das große Plus dieser Veröffentlichung sind die verschiedenen Perspektiven, aus denen das Locked-in-Syndrom beschrieben wird. Dieses Kompendium führt grundlegende Aspekte aus Forschung, Klinik und Therapie zusammen.« (Ergotherapie und Rehabilitation, 07/2011)

»Eine umfangreiche Darstellung des seltenen Krankheitsbildes für Betroffene/Angehörige wie auch für Therapeuten und Ärzte.« (änd - ärztenachrichtendienst, 22.06.2011)

 
Christine Kühn

Christine Kühn, Gründungsmitglied und Schriftführerin des LIS e. V., arbeitete als freischaffende Künstlerin und Dozentin.

 

 

 
Gerhard Scharbert

Gerhard Scharbert, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter des LIS e. V. arbeitet heute am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin.

 
Karl-Heinz Pantke
Karl-Heinz Pantke, geb. 1955, erlitt 1995 einen schweren Schlaganfall mit Locked-in Syndrom. Bis 1995 war er als Doktor der Physik im Wissenschaftsbetrieb tätig. Seit 2000 leitet er den Verein LIS e. V., in dem sich Überlebende des Locked-in Syndroms organisieren. Seit 2008 übernimmt er Lehraufträge in Unterstützter Kommunikation an berufsbildenden und Fachhochschulen. Seit 2014 hat er die Leitung der Christine Kühn Stiftung inne, die die Lebensbedingungen von Patienten mit einem Locked-in Syndrom untersucht.

 
LIS e.V.
Im LIS e. V. organisieren sich Überlebende des Locked-in-Syndroms aus ganz Europa. Der Verein betreibt ein Pilotprojekt zur Rehabilitation an einer Berliner Klinik. In einem Informationszentrum werden Kranken- und Betroffenenberichte, Filmdokumente sowie Literatur zum Locked-in-Syndrom gesammelt.
 
Gudrun Mrosack
Gudrun Mrosack, Schatzmeisterin des LIS e. V. , arbeitet in leitender Stellung für ein großes Klinikunternehmen.

 
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