Mensch und Maschine

Wie Brain-Computer-Interfaces und andere Innovationen gelähmten Menschen im Alltag helfen

Hrsg.: Karl-Heinz Pantke
19,90 €
  • Verlag: Mabuse
  • Umfang: 183 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2010
  • Bestellnummer: 00159
  • ISBN: 9783940529596
  • lieferbar

Brain-Computer-Interfaces wandeln Hirnaktivitäten direkt in elektrische Impulse um. Solche und ähnliche in der Entwicklung befindliche Hilfen sind von größter Bedeutung für vollständig Gelähmte, die weder durch das Schlagen des Augenlides noch die Bewegung des Augapfels Kommunikation herstellen können.Das Buch stellt außerdem sogenannte eye-gaze-Systeme, Gangtrainer und andere unterstützende Maschinen vor, die ohne die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Computertechnologie nicht denkbar gewesen wären. Allgemeinverständlich geschrieben, wendet es sich nicht nur an Ärzte und TherapeutInnen, sondern auch an alle interessierten Laien.

 

»Das Buch vermittelt einen ebenso fachlich anspruchsvollen wie allgemeinverständlichen Zugang zu den medizinischen Hintergründen, technischen Details und praktischen Einsatzmöglichkeiten so genannter „Brain-Computer-Interfaces“. Damit eröffnet es aktuelle Einblicke in einen Teil medizinisch-therapeutischen Arbeitens und Forschens, der in naher Zukunft gerade für die Unterstützung von Menschen mit schwersten Formen von Lähmungen wegweisend werden dürfte.« (socialnet)

»Zweifellos eine Bereicherung für alle, die (noch) nicht mit den Problemen des elektronischen Gedankenlesens und des BCI konfrontiert worden sind. Eine genussvolle Lektüre.« (Imago Hominis 04/2010)

»Gerade für den Laien ist das Buch so klar und deutlich geschrieben dass auch er, ähnlich wie einem guten Thriller, schnell in den Bann dieses Fachbuches gezogen wird. Absolut empfehlenswert.« (www.fachbuchkritik.de)

»Insgesamt bietet das Buch TherapeutInnen, die ihren PatientInnen unterstützte Kommunikation mit Brain-Computer-Interfaces ermöglichen möchten, ausführliches Hintergrundwissen und somit eine sinnvolle Grundlage für die therapeutische Arbeit.« (Forum Logopädie, 07/2011)

»Ein umfangreicher und informativer Überblick.« (neuroreha, 04/2010)

 
Karl-Heinz Pantke
Karl-Heinz Pantke, geb. 1955, erlitt 1995 einen schweren Schlaganfall mit Locked-in Syndrom. Bis 1995 war er als Doktor der Physik im Wissenschaftsbetrieb tätig. Seit 2000 leitet er den Verein LIS e. V., in dem sich Überlebende des Locked-in Syndroms organisieren. Seit 2008 übernimmt er Lehraufträge in Unterstützter Kommunikation an berufsbildenden und Fachhochschulen. Seit 2014 hat er die Leitung der Christine Kühn Stiftung inne, die die Lebensbedingungen von Patienten mit einem Locked-in Syndrom untersucht.

 
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